10 Dinge, die ich beim Gärtnern über das Leben gelernt habe

Shownotes

Was hat Unkraut mit Gewohnheiten zu tun? Warum wachsen manche Dinge trotz perfekter Bedingungen nicht, und andere genau dort, wo sie eigentlich nicht sollten? In dieser persönlichen Folge teile ich 10 Einsichten, die ich beim Gärtnern gesammelt habe und die sich überraschend gut auf unser Leben übertragen lassen. Es geht um Geduld, Rückschläge, Intuition und die Frage, wie viel wir selber zu einem schöneren Leben auf unserem Planeten beitragen können.

Spitze deine Lauscher und lass dich inspirieren – ganz egal, ob mit oder ohne grünen Daumen 😉

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00:00:04: Hallo!

00:00:06: Ich habe hier gerade einen wunderbaren Frühlingstag.

00:00:10: Der Himmel ist knallblau, die Sonne scheint... Und ich nehme jetzt hier die neue Podcast-Folge auf.

00:00:16: Es ist für mich einfach gerade die allerschönste Zeit des Jahres und darum bin ich jetzt, wo alles blüht und wächst auch ganz besonders viel draussen im Wald in der Natur und auch im Garten.

00:00:29: Ich habe ja selber einen grossen Garten und ich war in diesem Moment noch zusätzlich für meine zwei drei ausgewählten Gartenkunden als Unterstützung im Einsatz Und da passiert es mir eben auch häufig, dass ich in der Natur etwas sehe und was mich begegnet.

00:00:46: Wo ich dann – weil ich an solchen Garten selten muss – viel studieren.

00:00:50: Zeit hat es um solche Trübonasignierungen, wenn ich jetzt hier genau gesehen habe oder was wir jetzt da aufzeigen können.

00:00:58: Da kommt es ganz häufig zu so ein Haarmoment, wo ich dann so denke «Ha!

00:01:03: Das ist ja bei mehr oder bei uns Menschen oder in unserer Gesellschaft auch nicht anders.».

00:01:09: Gewissermaßen sind wir also durch das Beobachten der Natur so Einsichten, die ich dann auch auf mein Leben übertragen.

00:01:17: Und zehn von diesen Einsichten möchte ich jetzt in der heutigen Folge mit dir teilen!

00:01:22: Die Folge ist für dich interessant wenn du jetzt nicht ganz so gaten begeistert bist wie nie, weil ja eben die Natur und die Menschen unsere Filme ähnlich sind und sich vieles aufs Leben üvertragen lassen.

00:01:36: Lade dich doch überraschen, spitzt deine Lauscher und ich wünsche dir jetzt ganz viel Freude mit dieser Folge über meine Einsichten beim Gärtneren.

00:01:46: Ja, und ich würde sagen, wir liegen doch gerade mit dem ersten von diesen zehn Beispiel los.

00:01:51: Das ist etwas, was die allermeisten Hobbygärten noch nur zu gut kennen.

00:01:56: Es geht nämlich um den unerwünschte Bewuchs, der dann überall wuchert oder in anderen Worten ums Uchrut, das auch sofort widerspritzt, sobald die ersten schönen Tage losgehen.

00:02:10: Und ich habe letztendlich bei mir im Karten aufgeräumt und einmal wirklich alles auszupft, was ich nicht da haben will oder etwas verdrängen wollte, das ich eigentlich dort hätte wollen.

00:02:21: Ich sagte zum Beispiel Blumenweise letztes Jahr und jetzt ist es so, dass dort halt ganz viel Löwenzahn und Spitzwegerich und Harnenfuss.

00:02:32: und ja also das, was in einer normalen Wiese wächst, die ich jetzt aber nicht gesagt habe... Es sprieste und darum konnte die anderen Blumen sämchen, die dort noch etwas warten mussten, ein Stück Kipp verdrängt.

00:02:47: Dann habe ich hier kübelweise bei Wuchs gejettet.

00:02:53: Ich habe mir vorgekommen als würde ich etwas ankämpfen, das so gross ist, dass es noch schwierig ist, um das unter Kontrolle zu halten.

00:03:02: Und dann habe ich aber genau so die Einsicht gehabt, also ich hatte ja unmöglich alles Uchrut im Griff.

00:03:09: Und dann hab ich gerade gedacht, wenn ich jede Woche nur eine Stunde oder einfach ein paar Hände voll von dem Uchrutt raus jetten und rausziehen, dann hätte ja automatisch das, was ich gesagt habe und jetzt langsam wächst, dass selbst wieder genug Platz zum Wachsen ist Gleichgewicht oder das, was ich gerne möchte.

00:03:32: Dass es kommt, bleibt in der Überzahl.

00:03:35: Und dann habe ich gerade in meinen Schmunzeln gedacht... Ja so läuft's ja manchmal wirklich auch im Leben!

00:03:41: Also ich kann ja auch nicht immer alles perfekt machen.

00:03:45: Weiss Gott nicht!

00:03:46: Da fehlt einfach manchmal auch die Zeit und das Leben kommt dazwischen.

00:03:50: Und ich war immer so hart mit mir selbst, wenn es um das Thema Ernährung oder Gesundheit ging.

00:03:55: Dass ich das Gefühl hatte, dass ich alles perfekt machen muss.

00:03:58: Oder zum Beispiel ja nie im Winter irgendwohin Tomatli essen oder einen Gurken kaufen und die Import aus dem Ausland unterstützen.

00:04:08: Und da gab es ganz viele Sachen.

00:04:11: Dann habe ich aber irgendwie gemerkt, dass wir das Leben fast keine Freude mehr machen, weil ich mich so auf den Perfektionismus versteifte.

00:04:20: Jetzt bin ich immer wieder im gesünderen Mittelmass, finde ich selber.

00:04:24: Weil ich einfach die Einstellung habe, dass ich nicht alles perfekt machen muss.

00:04:29: Ich kann nicht jede einzelne schlechte Gewohnheit von mir oder jedes Lebensmittel, das vielleicht jetzt nicht hundertprozentig gesund ist oder regional oder was auch immer ist, vermieden oder einfach alles immer aufhören.

00:04:43: Es macht mir das Leben ja keine Freude mehr.

00:04:44: Aber wenn ich mehr ein, zwei schlechte Gewohnheiten abwöhne und sie dafür etwas Besseres ersetzen kann oder zum Beispiel ein, zweiein Lebensmittel weglassen kann, in dem ich etwas gesünder ersetzt habe ... dann bin ich wirklich schon so viel für mein gesünder Gleichgewicht.

00:05:04: Und apropos Gleichgewichte geht mir die Freude nicht verloren.

00:05:07: am Ganzen und... Ja, da habe ich etwas übernahesinniert, was ich hier bei der U-Routietung war, dass ich eben nicht alles im Griff habe.

00:05:15: Aber wenn ich auch einfach immer so ein bisschen meinen Möglichsten mache, wo man gerade drin leidt, dann kann ich doch ganz viel zum Positiven verändern.

00:05:23: und das ist den ersten Impuls von diesen zehn, die ich mitgeben möchte in dieser Folge!

00:05:30: Dann ist mir als Nerstes als Zweites aufgefallen, wenn ich mir meine Direktumgebung und mein Haus um mich schön gestalten, dann ist irgendwie meine Welt so ein bisschen in Ordnung.

00:05:44: Ich weiss nicht ob du weisst was ich meine... Aber auch wieder so wenn ich in dieser Phase war wo ich wollte die Welt retten oder die Welt verbessern und nie mehr fliegen und niemehr irgendwie einen Scheiß kaufen Deutsch gesagt Dann habe ich einfach so ein bisschen gemerkt, da hast du so wenig Einfluss.

00:06:04: Weil es gibt einfach... das ist so riesig der ganze.

00:06:07: Und ich habe ja gerne alles das beeinflussen.

00:06:10: Ich habe nicht jedes Stil in jedem Mensch schauen, dass dann allen gut geht oder so.

00:06:15: Das ist gern nicht möglich!

00:06:16: Das einzige was ich machen kann Das ist eigentlich das.

00:06:21: In meinem Leben und so um mich herum, kann ich beeinflussen.

00:06:25: Und da gibt mir den Handlungsspielerum, wo ich nachher in die Spiegel schauen kann sagen, dass ich es gut gemacht habe.

00:06:31: Das, was ich konnte, das habe ich gemacht.

00:06:34: Da wurde mir so bewusst geworden, als ich bei mir war, immer noch zum Umgebung unseres Hauses noch schöner gestalten oder immer noch mehr mit pflanzen.

00:06:44: Also noch mehr Blumen hat für Bindchen.

00:06:47: Und dann ist mir so bewusst geworden, das ist wirklich einfach der Beitrag, den ich zu einer schöneren besseren Welt leisten kann.

00:06:57: So ist es irgendwie einfach mit allem.

00:06:58: also es fängt ja immer bei mir an und wenn meine Welt in Ordnung ist, dann mache ich im Fall noch nichts mehr.

00:07:06: aber kann ich noch hundertmal irgendeine Schreckensmeldung aus dem Medien lesen oder lassen weil ich denke Aber wenn ich bei mir aussehe, ist es einfach nur schön und bei mir geht's gut.

00:07:17: Und ich weiss, kommt jetzt nicht an das, was man sagt ist egoistisch.

00:07:21: Aber auch bei mir fängt es ja an.

00:07:23: zuerst muss ich mal schauen, dass es mir gut geht.

00:07:26: oder auch diejenigen, die immer sagen... Das Thema Frieden oder ist auch so etwas.

00:07:31: Die, die immer mit dem Finger auf all diese zeigen, wo Konflikte verursachen, welche am Streiten sind, ob es Familien sind oder ob sie weltpolitisch konflikt sind.

00:07:43: Die müssen eben eigentlich auch zuerst einmal bei sich selber anschauen.

00:07:47: und ich denke mal auch wenn ich ja Frieden will, dann muss ich erst einmal schauen dass ich den Frieden habe in meiner Welt.

00:07:54: Wenn ich möchte das die Welt in Ordnung ist, dann muß ich erst mal schauen dass es meine Eigenzieher schon einmal ist.

00:08:00: Und wenn das nämlich jeder in seinem direkten Umfeld macht, wie schön wäre unsere Welt?

00:08:08: Das ist der zweite von diesen zehn Impulse, die ich mit auf den Weg gehe.

00:08:15: Dann ist mir letztlich einfach wieder ... Du kennst sicher so eine Löwenzahn begegnet, die unmöglich aus einem Stein gewachsen ist und du kennst auch solche Sachen, Die Pflänze fällst du immer auf, die an einem unmöglichen Ort wächst.

00:08:37: Läuferzahn ist für mich der Klassiker.

00:08:38: scheinbar aus dem reinen Beton wächst er raus.

00:08:42: oder ein wunderschöner blühenden Struch voller Schmetterling und Hummel ein, das an den schiefsten grüssigsten Muren irgendwo wächst, wo man auch nicht wachsen kann.

00:08:56: Oder in den Bergen manchmal diese Bäume, die irgendwie über ein Felsforsprung rausregen oder am schiefsten Windsschnittigsten Bord stehen.

00:09:08: Und sie wachsen einfach prächtig und dann ist mir auch so aus dem raus.

00:09:14: Da finde ich es so inspirierend weil dann habe ich immer das Gefühl für mich wenn ich wirklich etwas ganz fest will Dann kann ich hier arbeiten.

00:09:24: Das sind ja die besten Beispiele für das!

00:09:29: Ich finde es so inspirierend, wenn man so die Pflänze anschaut... Wenn sich der Baum oder den Löwenzahn ausgesucht hat, dass er genau da angekürbt und da will wachsen, dass dort Platz ist, dann schafft das irgendwie.

00:09:44: Dann kann er nämlich alles andere überwinden und findet einfach irgendeinen Weg.

00:09:49: Und da versuche ich mir dann auch immer so ein bisschen selber zu sagen, wie der Weg, den ich eingeschlagen habe, ist ja nicht immer gleich einfach oder manchmal etwas vor Vorurteilen behaftet.

00:09:59: Aber dann muss ich mir immer wieder sagen, kommt mir der Löw jetzt an in den Sinn und ich denke, wenn ich das Gefühl habe, dass ich auf meinem Weg bin und dass ich hier angehören, dann finde ich irgendeinen Weg!

00:10:12: Und auch wenn es für dich nicht einfach ist, aber ich kann's schaffen.

00:10:16: Da finde ich so eine schöne kraftvolle Message von diesen Überlebenskünstlern, die sie irgendwie arbeiten um aus dem Beton zu wachsen und darum ist da der dritte Impuls, den ich hier teile.

00:10:33: Genau beim vierten gehts ein bisschen um Rückschläge.

00:10:38: Es wächst ja nicht immer alles im Garten.

00:10:41: Und klar, da findet man einmal weniger Schlimm und einmal nervtseime Bitzerein.

00:10:46: Manchmal tue ich einfach alles dafür.

00:10:48: Also dann kaufe ich so eine mega spezielle Sorten oder irgendetwas... ...und dann schaue ich so fest, dass das Sömmli die perfekten Bedingungen hat und keine mehr kann.

00:10:59: Oder dass das Pflänzchen, den ich postete, ein ideales Standort hat.

00:11:02: Dann gehe ich googeln und nachlesen.. ..und dann geht es trotzdem ein!

00:11:08: Und dann habe ich für mich so etwas zu merken, dass die Leute ein bisschen drinnen, um mich immer wieder auf diese Sachen konzentrieren, die schön wachsen und blühen oder vielleicht einfach so gewachsen sind ohne dass sie viel dafür tun müssen.

00:11:22: Und mich nicht so fest ab diesen Dingen aufzuregen oder auch mich selbst manchmal an den Sachen aufzuhängen, die jetzt wieder nicht gekommen sind... Und ich glaube, so oder so lässt sich das auch metaphorisch aufs Leben übertragen.

00:11:38: Die Message ist vielleicht ein bisschen vorrückschlägt davon, dass man sich doch nicht unterkriegen lässt... Und im Garten hat es bei mir schon immer gesagt, da hätte einfach nichts geklappt.

00:11:47: Also was beim vielen Regen nicht versoffen oder verfuhlen ist, haben nachher noch die Schnecke gefressen und dann ist halt einfach mal Deutsch gesagt scheisse gelaufen!

00:11:58: Und von dem darf ich mir aber dann nicht gerade Freude am Gärtnern vermiesen lassen weil das wäre ja dann so... Da machen auch Leute, ich habe ja schon viel gesehen, oder?

00:12:06: Dann tut der Rasen irgendwie nicht recht oder so und auch bitte um ihre alles zuzumachen in irgendeinen Kiesplatz.

00:12:12: So Stein, Tierchen aufs Grundstück.

00:12:17: Aber das wäre ja schade, weil man macht sie auch Freude.

00:12:19: Also muss ich vielleicht einfach meine Lehre daraus ziehen und mich auch fragen, ob ich falsch gemacht habe oder nicht mehr.

00:12:28: Wenn es im verregneten Sommer ist, ist es schwierig.

00:12:31: Und dann kann ich das mitnehmen, wo ich das nächste Mal anders oder besser machen kann.

00:12:36: Dann wage ich im nächsten Jahr im Fall einfach wieder einen neuen Versuch!

00:12:40: Also, man geht es schon seit ein paar Jahren immer etwas mit den Tomaten so.

00:12:45: Es läuft eigentlich immer gleich!

00:12:46: Als ich auf irgendwie das Tomatenpflänzchen oder ja auch selber gezogen habe, dann sieht diese U-Lang super aus.

00:12:53: Die wachsen wie verrückt und haben sie irgendwann blühten.

00:12:56: Und irgendwann haben sie die grüne Tomate ohne Ende dran und ich freue mich und denke so Yes!

00:13:03: Das mal klappt's!

00:13:05: Dann schaue ich eine Woche später hier wenn es mir geregnet hat.

00:13:08: Ich bin da drauf und es hat alles braune Flecken.

00:13:12: Alles sieht irgendwie fuhl- und ungesund aus.

00:13:17: Und dann ist das natürlich mega schade!

00:13:19: Es regt mich auch immer so ein bisschen auf, aber ich werde in diesem Fall wieder Tomaten abpflanzen.

00:13:26: Einfach an einem anderen Ort, weil etwas habe ich jetzt gelernt wieder daraus mit ein bisschen mehr Luft dazwischen.

00:13:31: Ein bisschen mehr auf die richtigen Nährstoffe-Sage schauen und und und.

00:13:34: Ich hoffe dass es einen trockenen warmen Sommer gibt.

00:13:37: bis jetzt sieht es ja sehr gut aus!

00:13:40: Aber da lasse ich mir doch nicht die Freude an meine Tomaten vermiesen.

00:13:43: Und so darf man vielmehr im Leben auch denken.

00:13:46: Habe ich dann so daraus genommen?

00:13:48: Weil hey wenn wir in der Liebe gescheitert sind... Dann glaubt doch einfach gleich fest daran, dass es hier draußen irgendjemand für dich gibt.

00:13:56: Und du hast ihn einfach noch nicht getroffen aber es gibt auch für dein Topf quasi den passenden Deckel ganz sicher!

00:14:04: Oder wenn man seinen Job mal so richtig verkackt hat, dann klappt's halt nächstes Mal wieder besser.

00:14:09: und da gibt es noch ganz viele Beispiele.

00:14:11: Aber ich glaube das geht immer darum... und frage, wie ich damit umgehen kann.

00:14:16: Und ob ich mich von so Rückschlägen entmutigen lassen und aufgeben und alles anrühren und nie mehr so etwas machen oder ob ich finde, hey Janu!

00:14:24: Jetzt ist es halt scheisse gelaufen und jetzt mache ich das nächste Mal wieder besser.

00:14:28: Darum ist also der Impuls, den ich hier aufgeschnappt habe... Dann sind wir bei den fünften Einsichten.

00:14:38: Die hat auch mit meinem Mann zu tun, die habe ich von ihm gelernt.

00:14:42: Er hat mir gesagt – und ich muss im Mittellinsel recht geben – diese Pflänze, die am Anfang am allermeisten schwächelt, werden später mal die resistentsten und die widerstandsfähigsten von allen.

00:14:57: Und du merkst schon oder?

00:14:58: Da kann man ja auch wieder pflanzen um für Menschen anwenden!

00:15:03: Bei unseren Zimopflanzen habe ich von meinem Mann gelernt, der hat nämlich einen grünen Daumen ohne Ende.

00:15:09: Obwohl ihn das überhaupt nicht interessiert und mir fällt manchmal Geduld, wenn so eine Zimoplanzung einfach nicht will.

00:15:18: Aber dann kommt er und sagt, du musst jetzt dem einfach eine Chance geben, dass er es nicht kann wegwerfen.

00:15:24: oder ich habe noch mal einen neuen Topf gegeben.

00:15:29: Wenn man diese Chance gibt und es vielleicht am Anfang etwas mehr Pflege braucht als die anderen Pflänzchen, dann wird man dafür später irgendwann belohnt mit einer sehr schönen kräftigen und ausdauernden Pflanze, der eigentlich keine Schädling oder Krankheiten hat.

00:15:50: Und ja, da kann man eben auch wieder so schön auf den Menschen übertragen.

00:15:54: Also das kann ich zumindest an meinem ganz persönlichen Beispiel auch bestätigen.

00:15:58: Also Menschen, die in ihrer Kindheit oder im Fall ist es jetzt eher der Jugend war, wo sie mit existenziellen Krisen und richtig schwieriger Themen oder ungrosse Herausforderungen konfrontiert werden.

00:16:14: die unter Umständen es fast um Leben und Tod geht, oder um den Lebensmut zumindest.

00:16:21: Die sind später im Leben dafür unglaublich zähig.

00:16:25: Weil das ist mir ja so gegangen.

00:16:26: In meiner Jugend bin ich gefühlt die hundertmal fast gestorben.

00:16:30: Also meine grösste Lebenskrise habe ich irgendwie mit zwölf, dreizehn, vierzehne erlebt bis heute.

00:16:36: Und ich hatte das Gefühl, dass ich es nicht schaffe.

00:16:39: Es ist zu viel, was mir dazu gemaltet wird.

00:16:41: Ich hasse es nicht!

00:16:43: Und heute bin ich so froh, weil alles da hat mich zu dem Mensch gemacht, wo ich heute bin.

00:16:49: Nicht dass ich perfekt bin auf gar keinen Fall.

00:16:53: und ich habe darum auch nicht einfach kein Problem mehr.

00:16:56: und es ist auch nicht immer alles einfach easy jetzt.

00:16:59: Aber ich glaube, ich habe mir durch alles das, was ich erlebt habe eine gewisse Widerstandsfähigkeit einer Resilienz angeeignet und ich glaube so schnell haut mir im Fall nichts mehr um.

00:17:12: Und ich weiss auch noch aus vielen Gesprächen und Beratungen mit mega wundervollen Menschen, mit ihren so einzigartigen Geschichten.

00:17:22: Dass die, die heute im Erwachsenenalter oder später immer so stark und so unbesiegbar überkönnt, als würden sie einfach immer zunnen aus dem Anschein.

00:17:34: Das sind meistens genau diejenigen, die schon früher im Leben richtig viel durchgemacht haben wo man dann nicht mehr daran denkt oder sieht.

00:17:44: Und ich finde, das passt wieder so gut zu dem Beispiel dieser Pflänzchen, die am Anfang einfach Lüse haben und Flügeln, diese mühsamen Traurmögliche zum Beispiel oder irgendwelche Biels-Krankheiten oder was weiß ich meistens auch gerade alles auf einmal?

00:18:00: Wenn man es aber durchbeisst und wenn man sie erläutert und eine Chance gibt dann sind sie dafür nachher gefühlt gegen alles immun und abgehärtet, um sich von nichts mehr so schnell unterzukriegen.

00:18:13: Und da finde ich auch eine sehr schöne Einsicht aus dem Ganzen für mich, die ich mitgenommen habe.

00:18:19: Genau!

00:18:21: Jaa... Dann sind wir beim sechsten Punkt.

00:18:25: Im Garten gibt es ja immer unglaublich viel zu tun also im Frühling ... dann muss man alles aus dem Winterschlaf erwecken, dann etwas päscheln und pützeln und getten und vorbereiten und dann irgendwann seien und Sachen abpflanzen.

00:18:40: Und wie soll man denn ernten und die Beschusspalte aufbinden?

00:18:46: Eben wieder getten, ernten, habe ich schon gesagt natürlich auch einmachen oder eingefreuen oder so wenn man zu viel hat und im Herbst dann alles wieder zurück schneiden, auf den Kompost schmeißen, Winterfest machen, aus dem Winter immer etwas los.

00:19:05: Immer wenn ich so fließig bin im Garten und mich darüber freuen, was ich jetzt wieder alles gemacht habe oder auch noch nicht gesehen, weil es wächst und spritzt, dann wird mir klar – und da lässt sich definitiv wieder aufs Leben übertragen – es reicht einfach nicht, um sich einen schönen Garten zu wünschen oder zum Hoffen, dass hier irgendwann eine schöne Blumenwiese wächst.

00:19:32: Oder dass man dann vielleicht irgendwann einmal per Zufall eigene rübliche Ernte, sondern ich muss immer auch aktiv etwas dafür tun.

00:19:41: Weil wenn es nur beim Wünschen und dem Hoffen bleibt, passiert nichts – auch im Garten nicht!

00:19:47: Und ich muss mir zwischendurch schon auch mal die Händereckung machen oder ein paar Schweissdropfen investieren und wirklich aktiv etwas machen.

00:19:57: Und das sehe ich im Leben manchmal auch so.

00:20:01: Es gibt immer diese Menschen, die sagen, ah, ich hätte es einfach auch so gerne so schön wie du!

00:20:07: Oder oh, ich würde auch so gern reisen, aber bei uns geht das eben nicht.

00:20:12: Ich habe mir das Gefühl, so viele Menschen verbringen einen grossen Teil von ihrem Leben damit zu wünschen, zu hoffen, zu träumen.

00:20:19: Aber wenn es darum geht, etwas Opfer zu machen oder sich im Übertrag eines Intent-Trecklings zu machen, ist es schnell wieder streng.

00:20:31: So funktioniert es einfach nicht.

00:20:33: Nur einen Wunsch oder Traum haben allein reicht eben nicht, sondern man muss auch aktiv etwas dafür tun.

00:20:40: Das wurde mir hier auch im Gehalte bewusst.

00:20:47: Genau, der siebte Punkt geht auch wieder ein wenig um den Perfektionismus.

00:20:51: Es muss ja nicht immer alles perfekt sein!

00:20:53: Die Natur spielt das überhaupt keine Rolle im Gegenteil.

00:20:58: Also ob es jetzt perfekt pützelt ist oder so etwas chaotisch, ich glaube die Natur hat es eh nicht so gerne aufgeräumt.

00:21:04: oder perfekt.

00:21:06: Weil wenn man in einem Wald war und schon länger niemand mehr kulte Tätten sieht, dann ist eigentlich eine riesige Chaos.

00:21:11: aber... In diesem Chaos hat sich diese ganze eigene Ordnung erstellen.

00:21:17: Und mir geht es jetzt bei diesem Punkt ein wenig darum, dass mir manchmal auffällt, dass ich eben schon nach Heiber rudimentär unterwegs bin mit so Rankhilfen und so.

00:21:28: zum Beispiel ist mal letzte aufgefallen weil du könntest ja für jedes Pflänzchen vom Himbeeren über die Bohnen bis zu den Rosen kannst du so eine perfekte mega schöne und abgesehen von einmal sautdürige Rankhilfe im Gartenzentren holen.

00:21:46: Oder du machst das Plan B wie ich.

00:21:48: Du bist zu Hause, hast keine Zeit zum Goposten oder willst auch nicht so viel Geld ausgeben?

00:21:53: Oder hast gerade kein Auto da?

00:21:56: Und dann nimmst du halt irgendwie zwei Holzpfähle, die noch oben liegen und irgendeinen Ruckl Naturschnur, wo du auch noch oben gehst oder ein Pannekel oder so.

00:22:07: Oder letztes Jahr habe ich irgendwo eine alte Gitter genommen, die schon ewig im Keller rumgelegt ist und hat an der Wand einen genagelt ist doch egal.

00:22:16: Die Pflanze ist dankbar für die Stütze und Hilfe, ob es viel Geld kostet und super toll aussieht oder eigentlich auch nicht.

00:22:26: Es ist völlig egal.

00:22:29: Ich sehe sie ja nachher sowieso auch nicht mehr.

00:22:31: Sobald diese Pflanzen wachsen, sehe ich den Kinder gerne nicht mehr und dann nehme ich mich manchmal aus fürs echte Leben mit.

00:22:39: Weil wir haben ja so viel Mal im Lebensgefühl, es muss immer alles perfekt sein.

00:22:44: Und ich bin nicht gut genug oder nicht schön genug oder meine Kleider sind nicht modisch genug oder ... Ja, keine Ahnung.

00:22:53: und dann warten wir manchmal auch viel zu lange von diesem Keibenperfektionismus bis wir überhaupt mal angefangen haben oder wir müssen ganz laut bleiben was ja noch viel Schaden ist.

00:23:02: Und da denke ich einfach... und das ist doch in dem Puls aus dem siebten Punkt Besser machen wir manchmal etwas einfach schnell, dann wenn es nötig ist.

00:23:12: Und es tut einfach mal den Zweck und viel lieber machen wir das einfach mal unperfekt als dass man beim Schluss gerne damit anfängt.

00:23:20: Und da finde ich auch noch ein wichtiges Punkt, den ich mir selber immer wieder darf sagen.

00:23:27: Genau!

00:23:30: Dann der achte Punkt, der finde ich ja so cool weil... Manchmal habe ich das Gefühl, wenn man so viel im Garten unterwegs ist.

00:23:41: Manchmal sind sie in den Frühlingstunden, wo ich hier investiere und manchmal denke ich dann schon, für was tu ich mir da eigentlich an?

00:23:50: Ich könnte jetzt einfach in die Liegestuhl chillen mit einem Buch, aber nein, ich muss noch wieder dies und das und jenes pflanzen und aufbinden ... Aber noch denke ich so... Ich darf nie unterschätzen, wie viele Einflüsse oder Positives man in etwas investiert hat.

00:24:11: Oder was für Kreisen das noch schlägt, die man unmöglich am Anfang abschätzen kann.

00:24:18: Man wurde dann also bewusst, weil wir gerade einen Hals haben bei uns oben im Haus.

00:24:24: Das war früher eine Bewirtschaftung, die entweder Kühle hatte oder im Sommer meinte man so etwas.

00:24:33: Ich möchte aus dem Hang über die Jahre hinweg eine Blüheparadies machen, weil ich glaube, wir haben ja selber Bienen.

00:24:41: Die Insekten haben es einfach nicht mehr so geibt, um den ganzen Sommerhintour noch Nahrung zu finden.

00:24:50: Da ist mir der Kopf gegangen, doch für diese mache ich hier und auch da kann ich ihn nicht abschätzen Wie viel Positives, das meine Schweiß-Tropfen und die Schweine an den Händen bewirkt hat.

00:25:03: Ich kann nicht abschätzen wie viele Insekten für diese Ernährung so dankbar sind, was sie am Studium und Bäume finden, die rund um alles gemeint ist und man nichts mehr findet.

00:25:17: Manchmal unterschätzt man, wie viel es sich an einem Katzen gefällt.

00:25:21: Weil sie einfach ein neues Schatten-Lieblingsschloff plötzlich hat.

00:25:25: oder wie viele Vögel im Herbst können sich ernähren zu diesen Beeren, die diese Pflanzen machen.

00:25:33: Für uns ja meistens unestbaren Vogelbeere von den Schweizer heimischen Strüchen und so.

00:25:39: Aber ich kann mir einfach so sicher sein und so stark darauf vertrauen dass eben alle meine guten Absichten einen sehr grossen, positiven Einfluss auf ganz viele Lebewesen werden.

00:25:53: Und wenn man das jetzt so ein wenig auf unseren Alltag überträgt, dann ist es eben immer ähnlich, weil ich auch im Alltag unmöglich abschätze.

00:26:01: Ich bin zum Beispiel jemand ... Ich sage oft den älteren Leuten, wenn sie mir eine Dorfkindlande haben und so ... Wenn mir jemand die Eltern auf dem Trottwarfer kommt, dann sag ich grütsche und lache die Person an!

00:26:14: Und ich glaube, da kann man manchmal fast nicht abschätzen von einem unschätzbaren Wert für viele auch nur ein einziges freundliches Wort oder ein Lächeln.

00:26:28: Wie das wertvoll sein kann und was es an einem anderen Menschen bedeutet, vielleicht gerade an einem älteren Mensch, der viel alleine heim ist?

00:26:35: Oder wieviel das für mich etwas Kleines, das ich jemandem helfen, für jemand anderes zu sein kann?

00:26:42: oder wie fest meine Unterstützung über sein Leben zum guten Kabel einflussend.

00:26:47: Vielleicht auch manchmal den Podcast?

00:26:50: Oder wie viele zukünftige Generationen und Raumstände davon profitieren können von dem, was ich heute mache!

00:26:58: Ich kann es nicht abschätzen aber ich kann einfach darauf vertrauen um mir so sicher zu sein dass ich etwas bewirken kann und das mein... Beitrag oder mein Wirken in meinem Umfeld, das dann Unterschied macht für irgendjemand.

00:27:12: Oder vielleicht auch für ganz viele.

00:27:14: Und ich glaube davon muss sich manchmal auch mehr vor Augen halten.

00:27:17: eben gerade wenn es mal einfach ein Lächeln ist wo man jemandem schenkt... ...oder ein freundliches guten Morgen, wenn wir irgendwo einlaufen.. ..oder wenn über etwas Abenteuer zu geschwind auflesen.

00:27:30: Einfach so kleine kleine Sachen.

00:27:32: aber ich glaube die können manchmal einen so grossen Einfluss haben.

00:27:38: Ja, dann sind wir schon beim zweiten letzten Punkt.

00:27:42: Und zwar habe ich auch im Garten gelernt nicht so fest auf die anderen Lassen.

00:27:48: Weil das war bis jetzt in jedem Garten so.

00:27:51: Der Vorbesitzer hat mir aufgezählt was man hier alles kapppflanzen kann und was auf gar keinen Fallen wächst.

00:27:58: Oder wir haben manchmal all diese guten Tipps, die man bekommt.

00:28:03: Viele sind ja wirklich super gut!

00:28:04: Ich bin selber die, die heute so viel Google oder meine paar ausgewählten Bücher zu diesem Thema, wo ich etwas nachlesen kann.

00:28:14: Oder natürlich auch Tipps von erfahrenen Gärtner aufschnappen.

00:28:18: Aber mein Garten auf etwa eighthundertvierzig Meter Höhe und mehr relativ kurze Summe dikt halt ganz anders als der Garten von jemand anderem in einer absoluten Sonnenlage Südhang mit irgendwie... zwölf Sonnenstunden auf vierhundert Meter.

00:28:36: Also, da kann ich mir eigentlich nicht so viele Tipps abgucken.

00:28:40: Da muss ich bei mir selber herausfinden und dann habe ich mir versprochen, mich auch nicht mehr von den Grenzen und Limitierungen der anderen Menschen zu begrenzen lassen selbst.

00:28:52: Weil etwas für die Andere vielleicht nicht möglich ist, das heisst ja noch lange nicht dass es auch für mich nicht geht.

00:28:59: also sprich Wenn in diesem Garten von meinem Vorbesitzer hier vorher noch nie rübergekommen sind, dann versuche ich es trotzdem.

00:29:08: Ich finde es ganz wichtig dass wir da immer auf sich selber und aus sein eigenes Buchgefühl lassen.

00:29:13: Und zwar eben beim Gärtnern wie auch im Leben!

00:29:18: Und ich habe letztens an einem freien Abitag plötzlich die E-Gäbung gehabt... Jetzt ist der richtige Moment zum Herrdöffel pflanzen.

00:29:25: Dann habe ich geschwindet im Monkalender nachgesehen was er dazu meint.

00:29:28: Er ist gestanden ungünstig.

00:29:30: Dann habe ich es trotzdem gemacht.

00:29:33: Weil zum Herr Döppel zu sagen, da müsste eigentlich, wenn du den perfekten Zeitpunkt wickelst, so viele Sachen zusammenkommen.

00:29:41: Also es sollte abnehmenden Mond sein am besten im Zeichenfisch.

00:29:45: Ich meine, wenn es überhaupt ein Zeichen-Fisch im abnehmenen Mond gibt, dann reden wir von zweieinhalb Tagen ... Dann sollte der Bodegut abdrechnen sein, nicht zu nass und auch schon ein wenig aufgewärmt.

00:29:57: Also nicht gerade zwei Tage Regenwetter vorher.

00:30:00: Da grenzt die Azuki auch schon wieder rein und dann kommt er dazu.

00:30:05: Ich stehe ja nicht sieben Tage in der Woche daheim und warte bis der richtige Zeitpunkt kommt zum Herdöffel sitzen sondern ich habe ja auch noch anderes und ich muss ja auch eine Zeit haben, um das zu machen.

00:30:17: Und ... Ja!

00:30:19: Manchmal kann man so Sachen zum Beispiel auch dort googlen.

00:30:24: Bei mir, vor allem beim Seien und Abpflanzen, lehne ich manchmal auch so viel nach wie die Tüftungen in die Sämle tun, wie feucht sie sein sollen oder was für Abstände.

00:30:35: Dabei könnte es ja einfach noch ein Gefühl machen.

00:30:38: Es wäre dann erst noch viel einfacher!

00:30:41: Und woher weiss ich denn, ob die oder die, die da ins Internet geschrieben hat, überhaupt eine Ahnung hatte von dem?

00:30:48: Oder in einer vergleichbaren Lage wohnt.

00:30:50: Überhaupt im gleichen Land?

00:30:51: nun schon!

00:30:53: Wenn ich damit sagen würde... Ich schaue schon mega gerne auf den Mondkalender und glaube auch fest daran, dass es sicher besser gewesen wäre, hätte ihr befolgen können.

00:31:03: Weil der richtige Zeitpunkt und die richtige Technik beim Gärtnern ja wie bei allem im Leben sehr unterstützend und hilfreich ist.

00:31:10: Aber Mein Buchgefühl steht überall.

00:31:13: Und wenn das sagt, dass heute noch der richtige Zeitpunkt ist, dann mache ich es und fiefe auf alles andere.

00:31:21: Ich glaube, da kann man mal ein Leben mitnehmen.

00:31:25: Also wir dürfen einfach im Allgemeinen wieder viel mehr auf unser Gespür und so etwas auf diese leisliche Stimme in uns lassen.

00:31:34: Und viel öfter zu all dem im Aussen einfach höflich Danke sagen, ohne uns aber von diesem zu fest beeinflussen oder gerne abbringen zu lassen.

00:31:43: Das ist der zweitletzte Impuls dieser Folge!

00:31:49: Jaa... und dann kommt da den Zett- und Letztimpuls.

00:31:53: Ich bin die letzte zu laufen.

00:31:56: Und dann sind gerade kreise Bäume, die jetzt so an jedem Waldrand und so weiss ausgeleuchtet haben oder auch in vielen Gärten und Grundstücken.

00:32:05: Der war gerade in voller Blüte.

00:32:07: Also wirklich im prächtigsten weißen Blütenkleid.

00:32:12: Und der hat mich wie magisch angezogen und ich habe ihn dort heran.

00:32:15: Ich stand unter dem Baum und sah, wie es saumt, brummt und fein schmeckt.

00:32:26: Das Gefühl, das ich dort unten stand, habe ich fast nicht beschrieben.

00:32:29: Es war einfach das Gefühl von purem Glück.

00:32:32: Hier ist die Welt noch in Ordnung.

00:32:37: Das sind Oasen im Alltag, wenn man sonst so oben schaut.

00:32:41: Und dann wurde mir klar ... So etwas wie diese Blüte von diesen Obstbäumen, die musst du einfach immer sofort geniessen wenn sie sind.

00:32:52: Ja nicht zu sagen, jetzt würden Bäume so schön blühen aber ich habe keine Zeit.

00:32:57: Nein jetzt!

00:32:58: Weil es ist so bald wieder vorbei und ich finde auch das kann man so wunderbar von der Natur lernen.

00:33:06: hey Minde immer jetzt Zeit, um die schönen Sachen zu geniessen.

00:33:10: Alles ist vergänglich, besonders in der Natur!

00:33:13: Also jeder, der im Garten hat oder nur schon mit offenen Augen am Lähen vorbeilieft, weiss das.

00:33:19: Die schöne Tulpe von gestern ist heute schon verblüht und man sieht nie irgend so diese Vergänglichkeit und auch die Jahreszeiten so gut wie im Gaten oder in der Naturen im Allgemeinen.

00:33:32: Das Coole ist aber auch die nervigen Sachen sind ja meistens vergänglich.

00:33:36: Also wenn ich zum Beispiel an meinen Rosen irgendwie Lüse habe, dann lasse ich es einfach sein!

00:33:41: Ich gehe sicher nicht in meine Spritzen, sondern da habe ich etwas Geduld und meistens regelt sich das von selber und es kommt irgendwie ein Marikevolli, der diese Lüsse frisst oder ich weiss doch auch nicht.

00:33:53: Ja... Und ich glaube ... Es ist einfach so wichtig mit diesem Kreisebaum zu fahren weil ich dachte, jetzt habe ich so einen Glück dass ich Heute kann ich an diesem vorbei schauen, wie lange es noch so schön ist.

00:34:07: Als ich das erste Mal vorbeigeg, war alles schon etwas braug und war eigentlich schon vorbei.

00:34:12: Darum nehme ich jetzt immer die Zeit, um diese schönen Sachen zu geniessen, weil sie verpasst sind.

00:34:19: Es geht vielleicht wieder ein ganzes Jahr bis wieder oder gewisse Dinge können nie mehr.

00:34:26: Und dann, wie es der Zugefall so hätte wollen oder eines dieser hermetischen Gesetze, die da wirkt, habe ich gerade gestern zum Kirschbaum eine wunderschöne Ausführung vom Erwin Thomas gehört.

00:34:40: Ich weiss nicht, ob man ihn kennt.

00:34:44: Er ist ein riesen grosser Fan von Poim Und er ist auch der Gründer.

00:34:48: Darum bin ich glaube mal darauf gekommen, weil ich ja von ganz vielen Zimmermannen umgebe in meinem Leben.

00:34:54: Er ist den Gründern dieser massivholz-bauweise Holzhundert und er ist einfach ein super inspirierender Mensch.

00:35:04: Jedenfalls habe ich gestern im Podcast folgen gelostet und da hat er hier zum Kriesbaum aus dem Neinkäste plaudert was er an der Beobachtung vom Kreisibaum für die Wirtschaft, fürs eigene Unternehmen und auf das Leben überhaupt abgeleitet hat.

00:35:24: Nämlich dass der Kreisabaum und eigentlich ja jeden Baum einfach an dem Lebensstrom angeschlossen ist in den puren Füllen lebt und ist einfach das Seinbild für Verbundenheit mit der Natur, mit allem anderem und für eine Anthosie Gemeinschaftssinn, weil es einfach so viel mehr gibt als er eigentlich müh ist.

00:35:52: Ich habe die Folge sicher noch verlinkt unter dieser Folge, denn ich hatte einen riesen Smile auf dem Gesicht und führte ihn weiter raus.

00:36:03: wenn er quasi nach seinem Wirtschaftsstudium, nachdem er auch gelernt hat in unternehmerischer Sicht müsste er ja zuerst den Krisibaum bevor er blüht so eine Risikoanalyse machen und dann ein Businessplan aufstellen wie viel Blüten er muss machen damit er mindestens fünf junge Bäume vorbringt.

00:36:24: Aber das macht er ja nicht sondern er bläut ja mit hunderten oder tausenden Blüte je nach Größe von dem krisibaum Halt.

00:36:33: Völlige Überflüsse, verschwendung und genau das Gegenteil von dem, was mehr macht, besonders in der Wirtschaft.

00:36:41: Dann hat er erzählt, dass später wenn die Krise hier sind, dann können sie empfüllen und dass sie nicht einfach eine oder zwei Krise ganz aufessen.

00:36:50: Und dann ist es gut, sondern die picken jedes Krise einmal an und so macht eigentlich einem Vogel irgendwie fünfzehn Krise pro Mal kaputt.

00:36:58: Die kann ihr alle am Boden umfangend fuhlen.

00:37:01: Und dann ist aber der Nährstoff profitiert von diesem Ganzen, ist der Dachs.

00:37:05: Dann kommt quasi die Familie Dachse, wo sich hier den Buch voll schlägt und er fest mal verspießt.

00:37:12: Und ja, er beendet es dann so ein bisschen ... einfach quasi die Essenz des Ganzenes.

00:37:18: Der Kreisibaum ist in der Fülle.

00:37:21: Alles!

00:37:22: In der Natur ist in den Füllen.

00:37:24: Die denken nie am Mangel.

00:37:28: Hoffentlich saugt man die Insekten nicht alle Nektar aus, weil ich für den ersten Jahr noch etwas habe.

00:37:34: Nein, er verteilt einfach alles mit offenen Händen, wie man es sagen würde.

00:37:40: Weil er weiss, dass er mit den Quellen der Schöpfungskraft verbunden ist.

00:37:45: und das ist so schade, denn wir Menschen haben uns von diesem ein bisschen empfremdet oder wir haben ihn ein wenig verloren?

00:37:53: Und am Freus sagt er ja auch in Thomas so schön Hey, wenn wir nur alle etwas vom Krisebaum mitnehmen könnten, dann würde sich das aus ganzem Herzen für uns alle wünschen.

00:38:06: Weil ein Krisebaum schafft es Leben lang, dass jedes Lebewesen, die mit ihm in Berührung kommt, dankbar und voller Freude und Freundschaft auf den Krisebau schaut!

00:38:19: Und jeder, der an ihm vorbeikommt, geht als Freund.

00:38:23: Und jeder, der den Krisenbaum anschaut, ist glücklich und denkt, man so schön, dass du da bist.

00:38:30: Genau so ging es mir auch.

00:38:33: Stellt euch mal die Welt vor, wie sie wäre, wenn wir Menschen das anbringen würden.

00:38:40: Da hatte ich wirklich gerade die Hühnerhut.

00:38:44: Da habe ich zwar vom Erwin Thomas gelernt und nicht gerade von der Natur direkt.

00:38:48: Aber ich finde, es rundete die Folge einfach noch wunderbar ab.

00:38:53: Ich verlinke auch die Podcast-Volk für die, die das gerne lassen möchte.

00:38:57: Ich finde es so cool und inspirierend einen Vortrag, den er hier gehalten hat!

00:39:05: Er ist für mich einfach ein extrem inspirierender Mensch, der so viel von der Natur gelernt hat.

00:39:10: Und er hat den absolut hellzügst und sympathisch österreichischen Dialekt, wo man sich vorstellen kann.

00:39:18: Da muss man gut manchmal anlosen, dass man es gehört aber ja... Genau!

00:39:22: Also ich bin auf jeden Fall noch verlinkt.

00:39:25: Jaa und vielleicht kannst du als Abschluss dieser Folge zwei Sachen für dich mitnehmen?

00:39:30: Da wünsche ich mehr und da wünsche mir auch für dich Nämlich, dass du dir wieder einmal Zeit nimmst oder etwas mehr Zeit nennst um in der Natur einfach etwas anzulöseln, sich zu beobachten und von ihr so viel zu lernen können.

00:39:49: Weil die Natur, ob es zum Baum ist oder eine Pflanze oder eben auch schon ein Löwenzahn, das aus dem Beton wächst Die haben irgendwie so eine grosse Weisheit.

00:39:58: Und wir können das erleben und lernen, wenn man wieder anlässt und uns dann öffnet.

00:40:05: Da liegt so viel drin.

00:40:06: Jedenfalls für mich!

00:40:07: Aber ich glaube aber eigentlich ehrlich gesagt für jeden.

00:40:13: Und Sandra lässt die Geschichte von diesem Kreisebaum auf die Wirken.

00:40:17: Vielleicht mag sie schon selber mal überlegen.

00:40:20: Wie könntest du ab heute oder ab morgen Selber in deinem Leben, mit dem Wirken und mit deinem Handeln dafür sagen, dass auch jedes Lebewesen, das mit der Inberührung kommt oder an die Athea vorbeikommt, dankbar und voller Freude und Freundschaft auf dich schaut.

00:40:39: Und jetzt wünsche ich dir weiterhin eine ganz wundervolle Frühungszeit.

00:40:44: Genieße die vielen Farben, diese Tüfte und die Töne, die Summe der Beine und das Vogelgezwitscher!

00:40:52: Es geht so schnell und es ist schon wieder vorbei und dann kommt schon wieder ein anderes Jahreszeit.

00:40:57: In diesem Sinn – mach's gut und bis bald!

00:41:01: Tschüss!

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