#3 Ganzheitlich gesund: Die Botschaften unserer Psyche

Shownotes

🌿 Mehr über meine Arbeit: www.mariposa.one/ Dort findest du Informationen zu meiner Praxis für ganzheitliche Gesundheit, psychologische Astrologie sowie die Möglichkeit, einen Termin zu buchen. Was steckt hinter Angst, Depression, Erschöpfung, Sucht oder Trauma, und was können uns diese Themen über unsere innere Welt erzählen?

📅 Termin buchen: Praxis Mariposa Praxis für ganzheitliche Gesundheit & psychologische Astrologie in Wattwil

📲 Instagram: mariposa.marianne

💛 Hat dir die Folge gefallen? Dann freue ich mich sehr über eine Bewertung oder wenn du diese Folge mit einem Menschen teilst, dem sie ebenfalls guttun könnte.

🎙️ In der nächsten Folge:

4 Ganzheitlich gesund: Unser Seelenplan

Transkript anzeigen

00:00:05: Hallo und schön, dass du mit dabei bist bei dieser dritten Folge zur ganzheitlichen Gesundheit.

00:00:13: Seit der letzten Folge ist bei mir einiges passiert, weil ich zwischenzeitlich endlich meine eigene Praxis eröffne, seit Ende August.

00:00:22: Ich habe auch schon die ersten mega spannenden Menschen bei mir begrüßen, sie begleiten und für mich sehr viele wertvolle Erfahrungen sammeln.

00:00:33: Es ist unglaublich spannend für mich zu erleben, was für vielseitige Themen das Menschen zu mir auch können.

00:00:40: Genau auch das, was ich mir gewünscht habe.

00:00:43: und ja, ich glaube auch darum freue ich mich riesig auf die heutige Folge, weil wir jetzt nachdem wir unsere letzte Folge intensiv mit dem Körper und der Psychosomatik beschäftigt haben heute eben weiter zur mentalen und emotionalen Gesundheit gehen.

00:00:59: Und ja, ich glaube das wird eine extrem reichhaltige Folge.

00:01:02: Wir haben nämlich fünf psychische Themen herausgepickt, die uns entweder selber betreffen können oder die wir ziemlich sicher im Verlauf des Lebens mit ihm berühren können und zwar wären da Angststörungen und Panikattacken, Depressionen, Burnout- und chronischen Erschöpfung, Sücht und zum Schluss Trauma und Traumafolgen.

00:01:27: Ich möchte zu gerne verschiedene Puzzleteile und Perspektiven zusammenregen.

00:01:32: Und dir zeigen, was sichtbar werden kann, wenn man die Themen einmal objektiv betrachtet und den Menschen wieder als Ganzes anschaut.

00:01:41: Vielleicht erkennst du dich heute irgendwo weiter?

00:01:44: Verstehst du einen Mensch in deinem Umfeld noch ein bisschen besser.

00:01:48: oder vielleicht nimmst du einfach eine Gedanke für dich mit, die du so noch nie angeschaut hast.

00:01:53: Genau da wünsche ich mir auf jeden Fall für diese Folge.

00:01:56: Macht es gemütlich und enttauch auch gemeinsam ein in die ganze zeitliche Betrachtung unserer mentalen und emotionellen Gesundheit.

00:02:06: Wenn wir über Gesundheit reden, denken die meisten von uns wahrscheinlich zuerst einmal an den Körper.

00:02:12: An Schmerzen, Krankheiten, Blutwerte oder daran, ob man uns fit und leistungsfähig fühlt.

00:02:19: Und über körperliche Beschwerden und Symptome haben wir ja in der letzten Folge ausführlich geredet.

00:02:24: Gesundheit hat aber natürlich noch eine weitere mindestens genauso wichtige Seite unserer Psyche.

00:02:31: Heute reden wir zum Glück ja schon viel mehr über die Psychen und auch über psychische Themen und Erkrankungen.

00:02:38: Und gleich ist in der meisten Fälle gerne zu richtig klar, was mit den Psychen genau gemeint ist.

00:02:45: Dass man Psyche weder kann sehen noch anlangen oder dass man sich jemandem zeigen kann, macht es ja auch nicht gerade einfacher.

00:02:53: Darum würde ich hier mal anfangen.

00:02:56: Was ist denn Psyches?

00:02:58: Ich habe mir einmal die offizielle Definition von Wikipedia angeschaut und dort steht das Wort Psyche vom altgriechischen Abstand.

00:03:06: Und so viel bedeutet, wie Seel oder Schmetterling hätte ich nicht erwartet!

00:03:12: Gemeint ist auf jeden Fall ein Gesamtpaket an geistigen Eigenschaften, die einen Mensch ausmacht... Da gehört auch das Gefühl, das Denken, alle geistigen Fähigkeiten wie Warnen, Reden oder Lernen und auch die Empathie und Intuition dazu.

00:03:31: Das einzige was gemäß dieser Definition nicht zu der Psyche gehört ist die Anbindung an etwas Größeres wie Gott oder einen übergabenden Sinn, müsste ich vielleicht auch ein mögliches Fahrt bestehen von einem Teil uns nach dem Tod.

00:03:47: Damit würde die offizielle Definition der Psyche nichts tun haben, obwohl das altgriechische Wart mit Seele sicher auch mit eingeschlossen hat – aber das ist eine Thema für unsere nächste Folge aufsparte!

00:04:00: Bei Wikipedia steht weiter noch, dass man in der Medizin heute von den Anahmen ausgeht, dass der Körper und die Psyche sich gegenseitig beeinflussen.

00:04:09: Stichwort psychosomatik – und ja, davon gehe ich auch ganz fest aus!

00:04:15: Ich habe für mich persönlich durch alles was ich in den letzten Jahrzehnten erlebt am eigenen Leib gelernt habe, diese Unterscheidung gefunden.

00:04:25: Es gibt einen Körper wo alles das umfasst, was wir anlangen können, röngen oder sonst irgendwie messen und auseinander nehmen.

00:04:35: Also Blut, Organe, Knochen, Zellen usw.

00:04:41: Alles das, was aus Materien, Fleisch und Blut und Knöcher besteht.

00:04:48: Das ist das erste.

00:04:50: Dann gibt es Psyche.

00:04:51: Sie gehört auch zum Individuum, also auch zu Menschen und ist auch für mich untrennbar mit dem Körper verbunden.

00:04:59: Aber sie ist im Gegensatz eben alles das, was wir nicht sehen können, anlangen oder irgendwie messen.

00:05:07: Und dann gibt es für mich auch noch einen dritten Teil, der zu unserem Wesen gehört und die ganze Zeit und auch Inkalationen überdurent, wo gewissermaßen unsterblich ist.

00:05:19: Auch nach dem physischen Tod des Körpers und der Psyche besteht weiter.

00:05:24: Für diesen gibt es verschiedene Begriffe zum Beispiel Seele oder Bewusstsein oder ewigen göttlichen Funken.

00:05:33: Und um diesen Anteil, der manchmal schwierig ist, in Wort zu fassen wird es dann in den nächsten und letzten Folgen noch etwas intensiver gehen.

00:05:40: Aber heute geht's jetzt eben um die Psyche also um die Art wie wir auch Erfahrungen verarbeitet, wie man auf Situationen reagiert, unsere Gedanken und unsere Wahrnehmung, die Gefühle und Stimmungen also ausgemüht, unsere Erinnerungen, Bedürfnisse, Wünsche All das, was uns motiviert und aber auch all das von uns Angst macht.

00:06:05: Und alles das können wir natürlich nicht sehen und gleich merken.

00:06:10: mehr, dass unser Leben und letztlich auch unsere Gesundheit ganz fest von diesem allen beeinflusst wird.

00:06:17: Und ich glaube, wir merken auch, dass die Psyche unseren Körper beeinflussen.

00:06:21: Zum Beispiel wenn wir hässig sind und einen roten Kopf unter Wut überkommt oder umgekehrt merken wir auch, der Körper zu psychen beeinflueste nämlich dann, wenn unser körperliches Leiden irgendwann auf die Stimmung schlägt und uns total deprimiert.

00:06:39: Wer schon mal mit einer psychischen Erkrankung zu tun hatte, der weiss Auch wenn wir heute viel offener sind und soviel über die Psyche reden, wie ich glaube früher noch gerne, ist es nicht ganz einfach zum Beispiel an einem Arbeitgeber zu erklären dass es uns psychisch nicht gut geht und dass wir aus dem psychischen Grund mit daheim bleiben.

00:07:01: Wenn wir den Arm gebrochen haben, dann sieht halt einfach jeder der Gips und es ist allen klar.

00:07:07: Und das ist auch akzeptiert.

00:07:08: aber wenn man durch die Depression geht oder unsere Angststörung durchschüttelt oder sonst etwas, dann sehen wir davon aus nicht.

00:07:17: Wir sehen nicht unbedingt krank aus und da erfordert dann doch immer viel Verständnis und auch Offenheit von unserem Umfeld.

00:07:28: Wie schon antäunt hilft es aber sicher in der Entwicklung, dass unser Begriff wie Mental Health und psychische Gesundheit heute überall begegnet.

00:07:38: Also in den Medien auf Social Media am Arbeitsplatz im persönlichen Umfeld.

00:07:44: also wir reden viel viel öfter über Depressionen über Angststörungen über Burnout über ADHS über Trauma und vieles von dem ist wesentlich weniger tabuisiert als noch vor ein paar Jahren.

00:08:00: Ich habe mich gefragt, was eigentlich psychisch gesund zu sein bedeutet?

00:08:05: Also heisst die psychische Gesundheit, dass mein Leben absolut ohne Auserforderungen verläuft.

00:08:12: Dass ich glücklich bin!

00:08:14: Dass ich keine Angst habe von gern nichts!

00:08:16: Dass sie nie traurig ist!

00:08:18: Dass ihr allgemein überhaupt kein negativer Gefühl muss fühlen und in meinem Leben einfach so problemlos klarkommt?

00:08:27: Nein natürlich nicht!

00:08:29: Und darum formuliere ich es ja auch so überspitzt weil ich es eben ganz ein wichtiger Punkt finde Psychische Gesundheit heisst nicht einfach, dass wir keine psychischen Erkrankungen diagnostiziert haben und das unser Leben immer noch Wunsch verläuft.

00:08:43: Sondern psychische Gesundheiten hängen die erste Linie davon ab... ob ich in der Lage bin, mit den Herausforderungen und Belastungen im Leben umzugehen.

00:08:53: Dass ich mein Leben zum Meistern vermag, dass ich meine Fähigkeiten empfalten kann, uns dazu lernen, Freude zu haben und auch am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.

00:09:05: Und das heisst nicht, dass es mir immer gut geht.

00:09:08: Also ich darf traurig sein!

00:09:09: Ich darf Angst haben.

00:09:11: Ich darf eine schwierige Phase erleben, mich überfordern zu fühlen oder Auch mal nach einer Trennung oder nach einem Todesfall von einem geliebten Menschen, eine Zeit lang völlig neben der Spur stehen.

00:09:23: Also all diese Gefühle gehören doch zum Mensch sie dazu!

00:09:27: Die entscheidende Frage ist viel mehr... Wie kann ich mit dem Umgehen, was mir im Leben begegnet und passiert?

00:09:34: Also kann ich mich nach so einer belastenden Phase wieder regulieren.

00:09:39: Kann ich meinen Alltag bewältigen?

00:09:41: Kann ich Beziehungen führen?

00:09:44: Entscheidende Treffen?

00:09:45: Kann Ich gehen arbeiten oder etwas schaffen vielleicht auch selber... Kann ich mich auf etwas freuen und finde nach einer schwierigen Zeit irgendwann von selber wieder in das Gleichgewicht und auch so ein bisschen ins Leben zurück?

00:10:01: Und ich glaube, um das geht es aus meiner Sicht.

00:10:03: Also es gehört zum Leben mit dazu, dass wir uns einmal stabil fühlen, ausgeglichen und auch belastbar sind – und dass dann halt wieder mal etwas passiert, was wir phasenweise unter Druck geraten und uns erschöpft oder ängstlich fühlen oder auch in Krisen durchlaufen.

00:10:19: Also wie wäre ein Leben ohne so eine Phase?

00:10:22: Es wäre ja einfach auch langweilig und man würde mir nicht ankommen!

00:10:26: Aber vor etwasem Angst zu haben, ist eben noch keine Angststörung.

00:10:30: Und eine Traurphase ist keine Depression und nur weil ich jetzt nach einer strengen Woche mal völlig erschöpft heimkomme, habe ich noch keinen chronischen Erschöpfungszustand oder sogar den Burnout.

00:10:42: Also erst wenn dann da alles sehr ausgeprägt und über einen längeren Zeitraum der Fall ist, redet man dann eben von der psychischen Störung oder der Erkrankung.

00:10:52: Was das Ganze eben noch zunehmend verzweigt kann, ist dass die Übergänge manchmal recht flüssig sein können.

00:10:59: Meistens verwachen wir nicht am Morgen und haben plötzlich wie angeworfen eine Depression sondern es entsteht so langsam.

00:11:07: über die Zeit hinweg baut sich schleichend immer wieder mehr auf ohne dass man sie vielleicht überhaupt gross merkt.

00:11:15: Und irgendwann ist es da um mich zu wundern wie sie überhaupt so weit konnten kommen.

00:11:20: Und genau da macht unsere Psychen so spannend und gleichzeitig aber auch so komplex.

00:11:28: Ich habe einmal noch gelesen, wie das Schweizer Bundesamt für Statistik psychische Gesundheit definiert – und die sagen ganz klar sind zu gewissen Punkten, wo es braucht damit man psychisch gesund ist unter anderem emotionales Wohlbefinden, selbstbewusstsein, Lebenszufriedenheit, Arbeits- und Leistungsfähigkeit Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und auch die Fähigkeit, befriedigende soziale Beziehungen aufzubauen und aufrechterhalten können.

00:12:00: Jetzt möchte ich an dieser Stelle noch einen Abstecher machen zu etwasem, das mir eine gleiche Masse zu denken gibt um mich auch ein bisschen traurig gestimmt hat nämlich die Entwicklung der psychischen Erkrankung in den letzten Jahren.

00:12:13: Und zwar habe ich folgende Hand von Zahlen des Bundesamt für Statistik herausgefunden Das erste Mal sind Frauen viel häufiger betroffen von psychischen Erkrankungen als Männer.

00:12:25: Auch wenn das da liegen könnte, können wir darüber spekulieren.

00:12:28: Vielleicht weil die Frau als weibliches Gefühl in ein wendlich dominiertes System eindrückt wird – vielleicht aber auch weil sie viel eher zugibt, dass es ihnen nicht gut geht und sich Hilfe sucht gegenüber einem Mann?

00:12:43: Dann ist die Zahl an psychische Erkränkungen Pro Altersgruppen, vor allem bei den fünfzehn bis vierundzwanzig Jährigen.

00:12:50: Also wirklich bei den Jungen mega stark angestiegen in den letzten Jahren.

00:12:55: also allgemein glaube ich dunkles Mieden im letzten Jahr aber bei den jungen mega fest.

00:13:00: und da gibt man schon auch etwas zu denken und dann frage mich halt einfach immer wieder auch noch allen Reisen die ich gemacht habe nach allem was ich gesehen habe, nach allem Elend Warum?

00:13:12: Warum schaffen wir es nicht in der Schweiz zum Ausgleich und Glücklichen zu sein, also bei uns umeinander und allgemein mit den westlichen Ländern.

00:13:22: Weil gerade mehr in der Schweizer hat doch reinen Objektiv betrachtet so viel gute Voraussetzungen für ein gutes Leben!

00:13:30: Wir haben Sicherheit, wir haben Wohlstand, Gesundheitsversorgung, gute Bildung, intakte Natur, stabile Verhältnisse – wenn man es vergleicht mit anderen Ländern.

00:13:43: Auf der materiellen Ebene haben wir so viel, wo wir uns keine Sorgen machen müssen.

00:13:50: Aber für mich bezahlt er nicht mehr auf den Hand, das ist halt eben nicht alles.

00:13:53: Also Wohlstand, Geld und all die tolle Sachen, die wir auch haben, die tragen halt nicht oder nur begrenzt zum wirklichen Glück!

00:14:03: und auch zur psychischen Stabilität.

00:14:06: Weil wir haben so viel, aber wir vergleichen uns eben auch ständig.

00:14:10: Und ich glaube gerade die shiny social fake Welt lässt uns hier grüssen.

00:14:17: In dem wir weltweit vernetzt sind und immer etwas gesehen, was wir noch nicht haben oder können, haben wir ja auch viel mehr das Gefühl, dass es immer noch etwas fehlt!

00:14:29: oder dass wir noch nicht gut genug waren, weil es immer noch jemanden gibt, der es noch besser hat.

00:14:33: Und ich glaube, das war früher einfach noch anders, als der eigene Horizont am eigenen Dorfrand aufgehört hätte und vielleicht in den Nachbordorfen oder so.

00:14:42: Aber da war es viel einfacher, um diesen oder die besten in etwas zu sein und sich darüber zu freuen und nicht immer das Mankus eigener zu sehen.

00:14:52: Dann haben wir alles auf materieller Ebene aber leider fast keine Zeit, um es geniessen zu können.

00:14:58: Also es ist ja selten wirklich ruhig.

00:15:01: das Handy, Nachrichten, E-Mail, Social Media, Werbung, Terminen, Arbeit, Podcasts, Selbstoptimierung... Unseres Gehirn kommt eigentlich ständig Input über und ich glaube wir fühlen uns einfach... Oftmals von diesem auch etwas gestresst oder überfordert, weil wir meistens zwei bis drei Sachen gleichzeitig machen und mega schlecht geworden sind drin um einfach mal nichts zu leisten.

00:15:30: Einfach dort sitzen und den Moment geniessen!

00:15:33: Und dann haben wir auch so viele Möglichkeiten heute, unser Leben viel freier zu gestalten als unsere vorgehenden Generationen.

00:15:41: Aber gleichzeitig bedeutet die Freiheit auch hey du musst herausfinden wer du bist was deine Berufung ist welche Beziehungsform das du willst leben wo du wirst leben ob du kind wirst oder nicht was dich glücklich macht.

00:15:55: und so kann eben aus dieser Freiheit auch schnell mal ein bisschen ja so einen entscheidungs- oder optimierungsdruck werden.

00:16:04: Und dann sind wir über das Internet und Smartphone weltweit vernetzt und verbunden.

00:16:08: Gleichzeitig sind viele von uns so einsam wie noch fast nie, weil halt einfach es persönlich immer weniger wird.

00:16:18: Weil halt eine Umarmung so viel mehr Wert hat finde ich als hundert WhatsApp nachrichten und weil halt auch den persönlichen Austausch- und Körperkontakt mit unserem psychischen Wohlbefinden Verbunden ist, wir sind soziale Wissen.

00:16:33: Wir sind Herde-Deali und auch mit dem Grund, warum sie mich gefreut hat, dass ich jetzt wieder persönlich in echter Praxis mit Menschen arbeite.

00:16:44: Also kurz gesagt bei allem Wohlstand – und um da wird es schwerpunktmässig, denn in der nächsten Folge geht – Wohlstand beantwortet eben seine Frage nicht!

00:16:54: Also wenn die Grundbedürfnisse sehr viel sind, tauchen dann ganz andere Fragen auf.

00:16:58: Hey, was will ich denn eigentlich?

00:17:00: Was ist mein Zweck in dieser Welt?

00:17:03: Lebe überhaupt das Leben, das zu mir passt und wo ist mein Platz?

00:17:07: Wo gehöre ich hin?

00:17:08: Und wie zämejubend es sein kann, wenn man die Antworten auf diese Fragen nicht findet weiss sie auch aus meiner eigenen Vergangenheit und ich bin ja überzeugt dass da eben auch ein wichtiger Bestandteil von Gesundheit.

00:17:19: letztlich ist Da also sicher ein paar Faktoren, die bei uns in der Schweiz zu so vielen psychischen Erkrankungen führen können.

00:17:29: Und als nächstes hat mich dann wundern genommen welche psychische Erkränkungen in der schweiz am häufigsten vorkennt und da gibt es einen bericht vom schwizerischen gesundheitsobservatorium obsan von zwei tausendfünfe zwanzig und jetzt eine top ten drin und ich möchte ihr teilen weil ich das mega spannend gefunden habe.

00:17:49: Auf Platz eins sind Angststörungen als absoluter Spitze-Rito.

00:17:53: Auf Platz zwei depressive Störungen und Depressionen.

00:17:59: Platz drei sind Suchterkrankungen, Platz vier sind Persönlichkeitsstörung ist ein Überbegriff Bodderlein, Paranoia, Nazismus usw.

00:18:11: Platz fünf ist ADHS vor allem bei Kind und Jugendlichen.

00:18:15: Platz sechs sind posttraumatische Belastungsstörungen und Traumavolgen.

00:18:21: Platz sieben sind Zwang, Platz acht sind Essstörigen, Platz neun sind bipolarer Störungen – ich glaube, der hat früher noch manisch depressiv gesagt!

00:18:32: Und Platz zehn ist Schizophrenie und andere psychische Störige wie zum Beispiel Verfolgungswahn.

00:18:39: Und aus dieser Liste habe ich mich auch an den Beispiels bedient, die ich in der Folge heute ganzheitlich beleuchten möchte.

00:18:47: Aus persönlichen Gründen war es für mich von Anfang an klar.

00:18:51: Also über Ängste und Panikattacken möchte ich ganz sicher unbedingt etwas sagen.

00:18:57: Aber was ich nicht erwartet hätte ist dass das sogar auf Platz eins dieser Listen steht.

00:19:03: Das hätte ich wirklich nicht gedacht.

00:19:05: Wahrscheinlich weil man wenn man selber betroffen ist Ja, wir reden ja nicht so gerne über da und haben dann auch einfach wirklich das Gefühl, dass ich bei den einzigen Menschen auf dieser ganzen Welt, die so etwas Blöds hat.

00:19:19: Und ich glaube, darum kann man sich gerne vorstellen, dass es dafür sicherlich so viele Menschen gibt, die das all haben.

00:19:26: Darum fangen wir doch gerade jetzt mit der Ängste an!

00:19:30: Also laut WHO sind Angststörungen inzwischen die häufigsten psychischen Erkrankungen, und zwar weltweit.

00:19:38: Also da gibt es Zahlen, die sind richtig mind-blowing.

00:19:42: Die hauen einem fast weg, im Jahr zwanzig einundzwanzig haben weltweit etwa dreihundertneunfünfzig Millionen Menschen mit einer Angststörung gelebt.

00:19:51: also das sind mehr als vier Prozent der Weltbevölkerung.

00:19:55: und da gibt sicher noch eine riesengroße Dunkelziffern und ganz viele Betroffene aus Entwicklungsländern, die sich hier nicht hängen können irgendwie melden und da gibt es eine immense Zahl.

00:20:07: Und ich finde das einfach nur einmal per se sehr schön, weil wenn du so etwas hast, bist du im Fall absolut nicht alleine, denn so habe ich mich immer gefühlt!

00:20:17: Jetzt ist Angst ja stark für allgemeinredet, denn hier gibt es extrem viele verschiedene Ausprägungen.

00:20:24: Also es gibt den generalisierten Angststörung, der heisst Angst auf ganz vielen verschiedenen Ebenen.

00:20:30: Dann gibt es Panik-Störungen.

00:20:32: also wenn man die Panikattacken hat Dann gibt es soziale Vorbiete, z.B.

00:20:37: Angst sich in der Gesellschaft zu plamieren und so etwas erbrechen.

00:20:42: Dann gibt's gängige Ängste wie Platzangst oder Höhenangst.

00:20:46: dann gibt es auch Verlust- und Trainingsangst.

00:20:48: Und dann gibt noch alle spezifischen Ängsten und Vorbieten und da gibt es ja nichts was es nicht gibt also Angst vor Tier aller Art von Schnecken überweiss ich nicht wahr?

00:21:00: Angst vor Glöhn Angst vor dem tiefen Wasser, Angst vor Bert.

00:21:06: Also ja da gibt es alles mögliche Ängste also sichere Themen die irgendwie von irgendwo her jeder kennt.

00:21:13: Also jede und jede von uns hat doch von irgendetwas im Angst auch die die meistens zuerst sagen ich nicht.

00:21:21: Und Angst ist ja auch ein sehr hilfreiches Gefühl, das wir nie vergessen.

00:21:26: Also da hat unsere Entwicklung schon so viele Mal wahrscheinlich das Leben gerettet weil sie uns ja einfach auch von ganz vielen beschützt.

00:21:36: Von einer Angststörung geht man dann wenn eben die Angst oder vorbei wirklich überhand nimmt und der eigenen Alltag mehr oder weniger stark einschränkt.

00:21:45: also wenn ich meinen Alltag aufgrund dieser Angst nicht normal bewältigen kann Als folge ich immer mehr in so eine Vermeidungsverhalten gehe, bis ich dann anfange mir einen eigenen Käfig zu bauen.

00:21:58: Weil ich irgendwann das Haus verlassen will und spürt mich ein Tempest-Authandlingsbedarf.

00:22:03: Und da ist genau der, den ich nie wollte!

00:22:06: Ich wollte leben.

00:22:08: Und da hat mir der Green nicht zugegeben, dass ich mich irgendwie einschränken lasse im Leben auch wenn ich zeitweise wirklich mit einer heftigen Angststörung zu kämpfen hatte und in Teilen jetzt hier in der nächsten Minute ... Gerne mein eigenes Beispiel.

00:22:23: erstens, damit du auch weisst, dass ich da nicht einfach nur irgendwie zusammengesucht die Internetweissheiten zum Besten gebe.

00:22:31: Und zweitens auch will ich noch teilen, was mir geholfen hat und was mich diese Anstörung im Endeffekt geklärt hat, weil das war nämlich auch sehr viel.

00:22:41: Also... Ich versuche es ein wenig kompakt zu halten!

00:22:44: Ich bin in den Jahr für ein Jahr mit meinem jetzigen Mal auf Weltreis und wir haben Unsere Wohnung aufgegeben, alles gekündet und sind auf unbestimmte Zeit losgezogen.

00:22:54: Wir haben sehr viele coole Sachen gesehen und auch sehr viel verrückt gemacht wie zum Beispiel das Vietnam-Zweiteuf gekauft und dann jeder mit seinem Rucksack nach oben irgendwie viertausend Kilometer quer durchs Land gezogen oder wenn sie mit dem Campo wochenlang Australien campen.

00:23:13: Und ja, der Jahr war halt so freiheit pur.

00:23:16: Wir mussten nur für uns selber schauen.

00:23:19: Wir sind niemandem irgendetwas schuldig gewesen und auch total frei von diesem System gewesen, von irgendwelchen gesellschaftlichen Erwartungen und auch vom Geld verdienen.

00:23:31: Und dann nach dem Jahr, wo wir etwa drei Monate wieder retto waren, ging es bei mir los.

00:23:36: Ich hatte inzwischen wieder eine Teilzeit-Anstellung im Büro gehabt Und dann hat es so angefangen.

00:23:43: Mir war am Morgen manchmal so kotzschlecht Entschuldigung, ich hatte eine Zeitung und einfach meinen Kreislauf hat überhaupt nicht mitgemacht.

00:23:52: Da habe ich auf jeden Fall gemeint, dass ich den Kreislaufen wirklich wieder nach Hause gehe.

00:23:56: Ich fahre bei Zeigmal dort mal irgendwie zwanzig Minuten und habe noch eine Unidexin bemerkt, die hätte auch gerne immer wieder umkehren.

00:24:06: Ich habe noch nicht so viel dabei gedacht.

00:24:08: Die haben es einfach etwas komisch gefunden und irgendwann einmal einen Schwangerschaftstest gemacht, der dann negativ war.

00:24:14: Und irgendwann hatte ich wirklich meine erste Panikattacken gehabt.

00:24:17: Also auf dem Weg zu einem mega stressigen Einsatz auf einem Wochenmarkt für ein Gemüsehändler hatte ich beim Autofahren das Gefühl ... Jetzt habe ich ein Herzinfarkt.

00:24:28: Also, ich habe am ganzen Körper zittert.

00:24:31: Ich hatte wirklich Atemnot.

00:24:34: Ich konnte nicht mehr schnuffen.

00:24:35: Ich habe das Gefühl gehabt, ich verstecke jetzt dann gerade, dass ich Herzrasen hatte und ich hatte wirklich das Gefühl, ich war irgendwo ins Rapperswil in der Stadt.

00:24:45: Dass ich jetzt gleich o-mächtig werde oder sterbe.

00:24:48: Und dann habe ich mich bei diesem Gemüsehändler abgemeldet sofort und bin sobald ich mich etwas beruhigt hatte zu meiner Hausärztin gefahren.

00:24:57: Und nach ausführlichen Tests und auch meinen EKG, weil ich bei mir wirklich bezüglich Herzinfarkt absolut sicher war... ... ist am Abend ein Telefon von meiner sehr tollen Hausärztin gekommen.

00:25:09: Sie sind körperlich fit!

00:25:12: Wir haben nichts auffälliges gefunden und ihr Herz schlott wunderbar keine Unregelmäßigkeit.

00:25:17: Und dann hat sie mir zum ersten Mal erzählt was sie vermutet, nämlich dass sie an einer sogenannten Anpassungsstörung leiden.

00:25:26: weil ich nach der pure Freiheit zurückkomme und wieder in dieses System zurück muss, wieder zurück habe.

00:25:32: Weil ich Geld verdiene.

00:25:35: Ich habe mich so verändert in diesem Jahr, weil ich so viel gesehen habe und so unverstanden gefühlt und falsch überhaupt nicht alles verdaut hatte, was ich gesehen habe.

00:25:48: Dann hat sie mir eigentlich gesagt dass das, was heute Morgen im Auto gehabt habe sehr vermutlich eine Panikattack war.

00:25:54: Ja, es war ein bisschen nervig.

00:25:58: Ich dachte sehr, ich!

00:26:01: Also weisst du?

00:26:02: Ich wollte gerade noch viertausend Kilometer mit dem Döffel quer durch Vietnam gefahren und wahrscheinlich am toten Baum vom Karren gesprungen sein.

00:26:10: Ich sollte jetzt die Panik attacken haben.

00:26:12: Das kann ja nicht sein.

00:26:14: Und das war das erste Mal, als ich überhaupt gehört habe, dass es so etwas gibt.

00:26:18: Also ich wusste nicht einmal, dass da was ist.

00:26:21: Also Angst vor Spinnen und so – ja aber das... Und zum Glück habe ich an diesem Tag noch nicht gewusst, dass das erste Anfang war vor allem.

00:26:30: Von dort an hatte ich dann wirklich eineinhalb-zwei Jahre, die recht horreur waren.

00:26:36: Also gefühlt jede Woche ist etwas Neues dazukommen, was Panikattacken oder Angst ausgelöst hat und in wenigen Monaten habe ich mit sehr vielem Mühe gehabt, von dem es überhaupt ein Problem war.

00:26:51: Also Autobahnfahren... Du warst nicht mehr gut gegangen.

00:26:56: Tunnel fahren ist ganz schlimm gewesen, da habe ich totales Vermeidungsverhalten gemacht.

00:27:00: Ich fahre bei Sieg-Moll über den Kirenzer Berg Richtung Bündnerlang, weil ich ohne Dürren den Tunnel einfach nicht haben konnte.

00:27:09: Dann hatte ich Mühe plötzlich in Menschen mengen.

00:27:11: Zum Beispiel einmal sind wir als Konzert von Ganzen Roses im letzten Grund und dann ging es besser wenn ich zwei oder drei Bilder gehabt habe.

00:27:19: Das hat etwas geholfen aber zu dem komme ich noch.

00:27:23: Dann waren wir mal noch in London, da ging es in der U-Bahn überhaupt nicht.

00:27:27: Und auch den Sitzplatz im Londoner O-Two.

00:27:33: Da hat man wirklich Mühe gemacht, weil er so hoch oben war – also ganz schräg!

00:27:37: Jede Form von Druck ist gerne mitgegangen.

00:27:40: Also so taffige Sitzungen in der Firma haben ja immer tendenziell viel Verantwortung gehabt.

00:27:46: Ein neuer Ort, egal ob privat oder geschäftlich, wo ich den Ausgang oder das WC nicht gerade im Blickfeld gehabt habe, ist nicht gegangen.

00:27:56: Und ich hatte ständig einen inneren Kampf, weil ich nach Hause rausgehen und leben wollte und normal funktionieren wollte und mich nicht einschränken lassen wollte.

00:28:05: aber... In mir sind immer die Dialoge abgegangen.

00:28:09: Wenn es jetzt passiert, fahre ich so ein kurzer Flaus gefühlt keinem Magen geht sich gerade wieder los.

00:28:15: Wo renne ich an wenn's nicht mehr geht?

00:28:17: Wo ist das WC?

00:28:19: Und gleichzeitig schwingt da einfach auch Scham mit!

00:28:23: Weil man schämt sich.

00:28:24: Man hat das Gefühl mit solchen Seichen völlig alleine zu sein und wir hoffen mega fest dass einem niemand merkt wie meins es einem wirklich geht.

00:28:36: Ja, das so in Kürze und da wünsche ich also wirklich niemandem.

00:28:40: Und dann sind immer noch weitere Ängste dazukommen.

00:28:43: Zum Beispiel habe ich dann auch aufs Mal häufiger Angst gehabt dass ich irgendwie immer einen Zug oder irgendwo muss jemand gehen?

00:28:51: Dass mich denn alle auslachen obwohl man da nie passiert ist!

00:28:56: Und irgendwann habe ich mir einfach wirklich eingesteht.

00:28:59: Ich glaube meine Hausärztin hat recht.

00:29:01: Ich habe definitiv ein Problem gefühlt, weil ich niemanden anders kenne, der ahnete und so etwas bescheuert hatte.

00:29:13: Und weil niemanden, die das nicht selber erlebt hat, das auch wirklich versteht.

00:29:18: Also mein Mann war ja wirklich goldig und er hat es echt versucht und er ist so verständnisvoll gewesen.

00:29:24: aber auch für ihn war es manchmal ausserfordern und wirklich schwer zu nachvollziehen was jetzt hier abgeht.

00:29:31: Und trotzdem war ich einfach absolut nicht bereit, um das Problem schulmedizinisch anzugehen.

00:29:37: Um irgendwie Medikamente oder Stimmungsaufhäller oder Beruhigungsmittel zu nehmen ist für mich keine Option gewesen, denn dann habe ich noch einen zusätzlich anderen Problem, weil ich nämlich nicht mehr ohne dieses Zeug aus dem Haus habe und eigentlich abhängig davon bin.

00:29:54: Bei einer Psychologin war ich auf dem Rad meiner Hausärztin auch, aber nur zweimal.

00:29:59: Dann wurde mir schnell klar, dass es mir nicht weiter hilft ohne meine Arroganz zu wirken.

00:30:04: Aber diese Tipps haben mich nicht geholfen.

00:30:10: Gleich habe ich für mich schnell beschlossen, das habe ich nicht für immer.

00:30:14: Ich mache alles, was nötig ist, um wieder ein normales Leben führen zu können und glaube ... Der Moment, wo man geht und sagt okay.

00:30:23: Ich bin hier übernimmte Vollverantwortung, der ist einfach per se schon mega heilsam.

00:30:30: So nach dem Motto ich nehme jetzt mein Schicksal wieder in meine eigene Hände.

00:30:34: Dann bin ich auf die Reise gegangen, dann habe ich mir auch die Bücher bestellt.

00:30:39: Ich habe Podcasts geloset und mich mit Persönlichkeitsentwicklung und der Psyche mega in den Tiefen befasst weil ich wollte verstehen was hier in meiner Psychen abgeht.

00:30:51: Weil es so schlimm war.

00:30:52: Es war extrem faszinierend wie mein psychisch empfinden In einer faktisch harmlosen Situation zu absolut heftigen körperlichen Reaktionen wie Schweizer, Zittern, Herzrasen, Übelkeit und so weiter konnten führen.

00:31:10: Also wie das möglich ist?

00:31:13: Dann habe ich mich mit meiner Vergangenheit befasst, habe dort mal etwas aufgeräumt, habe sogar Rückführungen in früherer Leben gemacht.

00:31:21: Mich mit meiner Familiengeschichte Themen von meinen Ahnen beschäftigt und dort auch noch den einen oder anderen blinden Fleck gefunden.

00:31:30: Und ich habe natürlich angefangen zu beobachten, wenn es besser wird, wenn's schlimmer wird, was es einmal auslöst... Was mir an diesem Auslöser eigentlich, wenn ich drüber nachdenke wirklich Angst mache?

00:31:42: Wenn ich es mal fertig denke?

00:31:45: Was eigentlich schlimmste wäre, das könnte passieren und damit verbunden alle immer wieder die Frage... Habe ich denn Angst, dass ich sterbe?

00:31:53: Also habe ich Angst vor dem Tod.

00:31:55: Und da habe ich mich dann auch ganz stark mit dem Thema Tod und im Leben nach dem Tod auseinandersetzt und habe Bücher von Elisabeth Kübler-Ross verschlungen, die ich so sehr viel empfehle.

00:32:09: Filme und Bücher über Nahtoderfahrungen geschaut und gelesen und die ganzen Paletten.

00:32:15: Bei all diesen Recherchen ist mir persönlich bei meiner Ängst aufgefallen Der häufigste Auslöser ist irgendetwas rund ums Autofahren.

00:32:24: Also einen längeren Autobahnabschnitt ohne Bannerstreifen, sprich kein Fluchtweg.

00:32:30: Ein Fluchtwege war eh so das Thema, mega wichtig.

00:32:34: Alle Tunnel über eineinhalb-zwei Kilometer Länge sind gerne gegangen.

00:32:40: Alles was mit Druck, Terminen, Sitzungen hat mich sehr geplogert.

00:32:45: und dann wurde mir bewusst bei den Zwischenzeitlichen Aussendiensten Aha, da hat alles mit meinem damaligen Job im Aussendienst zu tun.

00:32:53: Also ich gerate eigentlich vorwiegend in Situationen, die so etwas auslösen, im Zusammenhang mit meiner Arbeit und dann war es damals ein bisschen in meinem Hinterkopf.

00:33:05: Ich bin irgendwie präflich auf dem Holzweg, tut mir dann so viel Druck gut, passe sich dort überhaupt hin weil ich dort sei ja und wie vorher erratet ist mir aufgefallen das die Chance eine Panikattack zu überkommen Kleiner geworden ist, wenn ich zwei bis drei Bier trinkte.

00:33:22: Warum habe ich also regelmässig v.a.

00:33:24: den Ausgang oder einen Konzert gemacht?

00:33:27: Richtig Alkohol getrunken!

00:33:30: Bis mir irgendwann klar geworden ist und so habe ich über kurz oder lang dazu noch ein Alkohlproblem und das ist auch nicht die Lösung.

00:33:38: Also habe ich mich gefragt, wer macht denn der Alkuhol, der mir hilft?

00:33:42: Und dann wurde mir klar, dass er mir vor allem zwei Wünschenswerte Effekte liefert.

00:33:49: Erstens lässt man mich besser entspannen und so etwas abschalten, und er stumpft auch meine feine Wahrnehmung so fest ab, dass es für mich am luten und traublichen Ort wie an einem Konzert mit vielen Leuten erträglicher ist.

00:34:04: Und aus diesen beiden Erkenntnissen habe ich auch wieder viel über mich gelernt Vor allem auch, wie ich mir diese Dinge geben kann.

00:34:11: Ohne dass ich aus Alkohol trinken muss!

00:34:13: Da habe ich in meiner Yoga-Lehrer Ausbildung sehr viel darüber gelernt, wo ich mich intensivst stundenlang mit Meditation und Bewusstseinsarbeit befasst habe.

00:34:26: Und zum jetzt nicht beim ersten Thema schon komplett überboden, wobei das Längste sein wird, weil es einfach persönlich für mich ist... Hier meine wichtigsten Erkenntnisse und Learnings aus meiner Angststörung, die du gerne für dich oder jemanden, der du vielleicht kennengelernt hast, außen nehmen kannst.

00:34:45: Eine Angststörung ist für mich und viele andere Betroffene, welche ich über diese Zeit kennengelernen habe und begleitet habe in erster Linie ein riesengroßes Heavies-Shield, auf dem du auf einem falschen Weg steht.

00:34:59: Also wie zu Amerika wenn ... Wenn du auf die falsche Einfahrt auf dem Highway fahren willst, dann hast du schon Schilder, wo es steht.

00:35:09: Also mein Körper, respektive meine Psyche, möchte mich darauf aufmerksam machen dass ich mich irgendwo auf meinem Lebensweg verlaufen habe.

00:35:17: In welchem Lebensbereich muss man natürlich sehr individuell schauen?

00:35:21: Bei mir ist eben aufgefallen immer so ein bisschen mit dem Beruf.

00:35:25: Und dann war das der Startschuss für meine Suche nach den Berufungen und auch fürs Thema mich annehmen wie ich bin, um besser auf meine Bedürfnisse zu schauen.

00:35:36: Da bringt mir zum nächsten Punkt.

00:35:38: Laut meinen Beobachtungen von den letzten acht Jahren haben Menschen, die anderen Angststörungen oder Panikattacken leiden eigentlich alle etwas gemeinsam.

00:35:49: Sie sind nämlich alle sehr auf Einführung.

00:35:52: Wir können es auch hochsensibel nennen.

00:35:55: Sie nennt Ari aussergewöhnlich Vielreize von ihrem Umfeld auf, also Lärm, einen raumvollen Menschen mit all diesen verschiedenen Stimmungen und Eindrücken, Lichteffekt, Stress, Druck – all das verträgt man ja nicht so gut!

00:36:11: Und ich sage mir vielleicht auch zu dieser Gruppe gehören.

00:36:14: Zum Brück zur Astrologie schläge ich ausnahmslos alle Menschen die ich kennen, die an Panikattacken oder Ängste leiden.

00:36:22: Das kenne ich als Horoskop natürlich.

00:36:25: Die haben einen starken Bezug zum Fischen-Neptun-Prinzip, der genau für diese Feinfühligkeit und für die feine Fühler steht.

00:36:36: Entweder eine prägnante Neptunstellung im Horoskop, das Sternzeichenfisch, Ascendentfische, ein voller Pakt zwölf Zuhause... ...oder so etwas.

00:36:46: Und ich habe mehrere dieser Sachen.

00:36:49: Und wenn du selber oder jemand in deinem Umfeld von einer Angststörung oder Panikattacken betroffen bist, dann könnt einfach diese Fragen meiner Erfahrung noch einmal so ein bisschen auf die Sprünge helfen.

00:37:03: Passt das Leben, wo du lebst zu dir und zu deinen Bedürfnissen?

00:37:08: In welchem Lebensbereich könntest du auf dem Holzweg sein?

00:37:15: Reizüberflutung und viel zu wenig Rückzug für diese Thema sein.

00:37:20: Und wie kannst du an dem möglichst schnell etwas ändern?

00:37:24: Welche Situationen verstärkert Angst, und was kannst du auslernen?

00:37:28: Und hast du dich der Angst schon einmal gestellt um sie mal zu Ende gefühlt anstatt vor ihr wegzulaufen?

00:37:36: Man könnte es dir dann sagen.

00:37:39: Und natürlich gibt es gefühlt tausende Sachen, die man ergänzen zu diesen Fragen machen kann.

00:37:45: Sein Leben umstellen, einen ruhigeren weniger stressigen und gesünderen Alltag erschaffen mit weniger Kaffee mehr schlafen, mehr Pausen mehr Natur Auszeiten Meditation so Sachen.

00:38:01: Seine Lebenssinn hinterfragen und sich mit der Frage befassen für was man eigentlich genau hier auf dieser Erde ist Weil einem das Leben offensichtlich schickt, dass es das, was man gerade ist, nicht ist.

00:38:15: Der Körper mit Einbeziehen, weil ganz oft haben fiefelige Menschen auch Probleme mit Erdung und mit Bodenhaftung.

00:38:22: Und darum ist es ganz wichtig den Körper mitzunehmen und sich gut im eigenen Körper zu verankern.

00:38:27: Dann wird man auch etwas robuster und widerstandsfähiger.

00:38:31: Also da kann Sport helfen, auch körperbetonte Techniken wie Massagen eigentlich einfach alles wo man der eigene Körper wieder gut spürt.

00:38:43: Und dann auch an der eigenen Einstellung und den Art, wie man auf mögliche erste Signale von einer Panikattacken reagiert.

00:38:51: An dem arbeiten!

00:38:52: Also nicht gerade abgehen beim ersten Anzeichen, sondern lernen ruhig zu bleiben und sich sagen, da ist Angst, sie macht sich bemerkbar.

00:39:02: Danke für die Hinweise, ich habe dich gesehen.

00:39:04: Und dann gut... Drei Schnufe in die Angst sind auch annähe statt Druck aufbauen und sich verschliessen wollen.

00:39:13: Ja, unterstützend dazu kann man auch Pachblüten, Pflanzen, Tinkturen nehmen, die beruhigen und das Eigenvertrauen stärken.

00:39:21: Es gibt so viel!

00:39:23: Und ich habe da wirklich alles am eigenen Leben durchgemacht.

00:39:26: also kennt er richtig gut wenn du oder Wenn jemand in deinem Umfeld mit Ernst- und Panikattacken zu kämpfen hat, möchte ich dir einfach so fest das Herz legen.

00:39:37: Fang an, dich damit auseinandersetzen!

00:39:39: Weil es gibt viele, viele, vielen Wege hier wieder rauszukommen.

00:39:44: Das Leben ist viel zu kostbar zum Zuvielzeit für eine Angststörung zu opfern.

00:39:50: Also gebt ihr einen Ruck und mach etwas mit allem zusammen?

00:39:54: Und genau für da gibt's Menschen, die Hilfe anbieten.

00:39:58: So, ich glaube jetzt haben wir schon sehr lange über das erste Thema und Nummer eins der psychischen Erkrankungen in der Schweiz und weltweit geredet.

00:40:06: wie es wird Zeit zum Angst hinter uns lassen und zum zweiten Thema weiterzuziehen.

00:40:13: Und zwar zu den Depressionen.

00:40:15: ebenfalls extrem häufig also ... haben acht Prozent der Männer und zwölf Prozent der Frauen in der Schweiz über eine mittlere oder schwere Depression berichtet.

00:40:28: Besonders betroffen waren auch hier wieder die fünfzehn bis vierzehntzwanzig-Jährigen.

00:40:33: Noch eindrücklich ist, wenn man das ganze Mal auf die Lebenszeit eines Menschen anschaut... Also da geht man davon aus dass eigentlich zwanzig bis vierzig Prozent der Weltbevölkerung im Laufe ihrer Leben einmal in eine Depression einrutscht!

00:40:49: Und auch Depression hat extrem viele Gesichter.

00:40:53: Häufig sind zu merken, dass man sich für längere Zeit nicht geschlagen fühlt und freudlos ist.

00:41:01: Dass man Interessenverlust hat... Antriebsschwäche, das Gefühl von einer inneren Lehre und Erschöpfung.

00:41:09: Und es gibt natürlich noch viel mehr von selbst vor wie auf Gedankenkreisen, Schlafprobleme bis hin zu den Selbstmordgedanken.

00:41:20: Aus der ganzheitlichen Sicht geht man davon aus dass zwei Faktoren so ein wenig zusammenkommen damit die Depression überhaupt erst gar nicht entsteht und zwar ein geringes Selbstwertgefühl und Schuldgefühl.

00:41:36: Häufig zwingt auch eine Depression dazu, ähnlich wie bei der Angst, dass man sich selber hinterfragt und einmal auf die Suche nach neuen Sichtweisen auf das Eigenleben geht.

00:41:47: Also Unausgleichheit ist also etwas, was ja ganz typisch ist.

00:41:52: Schwellmedizinisch schaut man häufig das Ungleichgewicht auf körperlicher Ebene zum Beispiel beim Hormonhaushalt an.

00:42:00: Ganzheitlich kann natürlich auch etwas ganz anderes unausgleichen sein, zum Beispiel die Wunschvorstellung vom eigenen Leben.

00:42:08: Wenn man sie der Realität und Anforderungen des Alltags gegenüberstellt, dass das nicht in Harmonie oder übereinstimmt.

00:42:17: Ebenfalls typisch ist der Zusammenhang mit einer kompletten Überlastung von gesamter Organismus.

00:42:22: Das passt gut dazu, dass endlich wie bei der Ängste viele Menschen, die anderen depressiven Verstimmungen leiden sehr feinfühlig und sehr durchlässig sind.

00:42:32: Also dass man auch zum Beispiel extrem viel von dem fühlt was das eigene Umfeld fühlt und sich nicht so gut abgrenzen kann und ja das eigenes System einfach enorm viel Energie für die Regulation verbraucht.

00:42:45: Für alles da wo im Umfeld ist natürlich besonders denn wenn im eigenen Umfeld gerade sehr viel passiert.

00:42:53: Ich habe einmal die Überleitung zum englischen Wort depress gehört, was übersetzt soviel heisst wie vom äußeren Druck erdrückt werden und der Weg hier raus wäre folglich den Druck der Äussere ein solches Erdrückt abzubauen.

00:43:10: Darum ist ein wichtiger Schlüssel sich ausreichend Zeit für sich herauszunehmen und dadurch auch wieder Abstand zu allem gewinnen und wieder viel mehr bei sich selber anzukommen.

00:43:21: Dann habe ich vielleicht auch viel besser gesehen, wo mein Leben gerade irgendwo geröber im Ungleichgewicht ist.

00:43:28: Wo ich Änderungsbedarf habe und wo ich Kraft sollte einsparen, was ich aktuell mehr für mich selbst bräuchte.

00:43:37: Wenn sich bei einer Depression die eigenen Gedanken... oftmals stark um Vergangenheit trüllen.

00:43:42: Da gibt es auch noch oft, also um Sachen, die man erlebt hat, wo man bereut einen vielleicht Schuldgefühl machen oder den Selbstwert abendrückt haben und eine Traurung gemacht haben.

00:43:54: Dann mehr als an der Zeit zum schweren Rucksack von Vergangenheiten loszulassen oder auszuräumen.

00:44:01: Da gibts auch ganz viele tolle Methoden seine Energie von dem wieder wegziehen und es hier und jetzt zu holen, damit man sie eben wieder für die Umsetzung in der Gegenwart zur Verfügung hat.

00:44:14: Und ja da gilt ganz besonders stark für Themen aus der Kindheit Dann muss ich selbst sein und sich trauen, ein Leben zu leben, das auch wirklich zu einem selber und zu den eigenen Vorstellungen vom Leben passt.

00:44:28: Das ist natürlich auch eine sehr kraftvolle Waffe gegen Depressionen.

00:44:32: Also mal auf die Suche zu gehen was sie einem dann die Lebensfreude wieder auflackern lässt, die einem ja in der Depression abhanden kam.

00:44:42: Und bei dieser suche kann Das ist auch das Ein-Sich-Ihenlosen sehr hilfreich.

00:44:48: Zum Beispiel auch in täglichen Meditationen oder ruhigen Phasen, wo man sich gönnt, wieder einmal zuzulassen, was einem das Innere noch so gezeigt hat.

00:44:58: Allgemein ist Ruhe enorm wichtig in der Depression also zuerst einmal sich ruhen können, um abzufahren und das eigene System wieder regulieren zu können.

00:45:08: Das passt auch zur zweiten englischen Aussage, die ich glaube vom Johnny Tip.

00:45:13: zu den Depressionen mal aufgeschnappt haben.

00:45:17: Er hat gesagt, Deep Rest also da könnte man auch wenn wir es anders betont aussprechen als deep rest Also wenn du deprimiert bist, brauchst du eine lange und tiefe Pause.

00:45:32: Und was ich als letzter Tipp unbedingt noch erwähnen möchte ist Sonnelicht weil das schon immer hatte immer noch super Effekt auf depressive Zustände.

00:45:43: Da gibt es auch ganz tolle Studien drüber, weil Sonneleicht reguliert auf natürliche Weise den Harmonhaushalt also zum Beispiel unser Schlafhormons Melatonin und es tut einfach nachweislich allem gemüt gut.

00:45:58: Darum gibt's ja auch die sogenannte Winterdepression in der dunkeleren Jahreszeit, weil wir uns dann einfach etwas wehrtüren, dass unsere Sonne leicht und Wärme fehlen.

00:46:09: Apropos Sonne, Astromedizin finde ich zuordentlich weil das Thema Depression so komplex und vielfältig ist von der Symptome her.

00:46:19: Nicht ganz eindeutig sondern es verteilt sich ein wenig.

00:46:23: also die Sonne als Symbol für Lebenskraft kann sicher beteiligen sein vor allem weil uns ja in einer Depression auch buchstäblich sonnig gemüht und so das Strahlen von innen raus und die Lebenskraft abhanden kam Wenn der Auslöser in den Vergangenheit oder in verdrängten oder unterdrückten Gefühle, würde man vielleicht eher beim Mondprinzip besuchen.

00:46:47: die ja auch für unsere Wurzeln im Leben und somit auch für unser Herkunft steht.

00:46:53: Und bei beiden Möglichkeiten, also bei Sonne und Mond würde ich auf jeden Fall auch noch schauen, ob es im Geburtshoroskop von beim Tropfen Blockaden oder Spannungsaspekt zu Saturnen, Neptunen oder Bluto gibt, das dann triniert spielen könnte.

00:47:09: Also allgemein finde ich es bei einer Depression super spannend, weil ich auch als Punkt, dass das Geburtshoroskop von diesem Mensch darüber liefern würde.

00:47:18: Darum würde ich sicher hier einmal genauer schauen.

00:47:22: So, gehen wir weiter zum nächsten Thema und zwar zum Burnout!

00:47:27: Unter dem Begriff Burnout versteht man einen Zustand von totaler Erschöpfung, der oftmals gar nichts mehr geht.

00:47:35: Man ist total übermüdet und auch ein ruhiges Wochenende ändert nichts mehr an diesem.

00:47:41: Man hat häufig am Morgen schon das Gefühl, dass es schon komplett leer war.

00:47:46: dass man beim Burnout häufig auch Schlaufstörungen hat, macht es natürlich nicht besser.

00:47:51: Und in der Folge ist man dann reizbar, immer weniger belastbar, kann sich nicht mehr konzentrieren, stumpft auch emotional ziemlich ab und hat irgendwann keine Freude mit am Leben und auch nicht mehr an der eigenen Leistung.

00:48:07: Dann fühlt man sich eben häufig als Versager oder hat das Gefühl, gar nichts mehr auf die Reihe zu kriegen.

00:48:14: Als Volk zieht man sich dann häufig aus dem sozialen Leben zurück.

00:48:17: Man schottet sich ab, geht auf Distanz zu seinen Mitmenschen und natürlich gibt es noch jede Menge weitere Symptome die begleiten können.

00:48:26: Auftreten ist ja auch immer wieder ein bisschen anders bei jedem Mensch aber auch körperliche Themen könnte er nie spielen wie das Problem mit der Verdauung oder Verspannungen oder Herzrasen.

00:48:41: Burnout eigentlich ein mentales Problem wo aber auch wieder eindrücklich die Kombination zwischen dem Körper und dem Geist aufgezeigt.

00:48:50: Und Gründe für den Burnout können Sie, meiner Meinung nach oder meine Recherche noch einfach extremen Perfektionismus, dass man sich uffest aufopfert für sein Umfeld, auch das Gefühl hat nie genug zu leisten und da treibt einem immer von innen raus an und lässt einen dann weit über die eigene Kraftreserve ausgeht.

00:49:14: Häufig kann man sich das vorstellen wie bei einem Fass, wo irgendwo ein Loch oder einen Riss hat.

00:49:21: Also häufig ist irgendwo im Leben ein Konflikt oder ein Leck, der einfach ganz viel Energie vorgeht.

00:49:30: also dann fließt die Lebensenergie eben irgendwo immer so ein bisschen raus und gefällt uns noch immer irgendwo in dem Leben.

00:49:38: Und wenn einem das Leck nicht so bewusst ist, weiss man ja auch nicht wo, dass man etwas machen oder ein Loch stoppen muss.

00:49:48: Dann kann auch Ohnmacht mitschwingen.

00:49:50: Zum Beispiel wenn ich eine Ziel- oder Idealvorstellung habe, die ich gefühlt nie erreichen könnte – also auch hier sind wieder diese hohen Erwartungen und der Perfektionismus beteiligt!

00:50:05: Man kann sich aber auch fragen... Von wem hat man durch den übermässigen Energieeinsatz eigentlich Flüchten?

00:50:12: Also hat man Angst, dass wir mit sich alleine sein können?

00:50:16: Möcht man insgeheim vor einer Beziehung flüchten?

00:50:19: oder von der Angst, die gewünschte Anerkennung wird im Leben bekommen und sich die eigenen viel zu hoch gestickten Ziele nicht erreichen?

00:50:30: Für mich gibt es beim Burnout noch einen wichtigen Punkt.

00:50:34: Gamechanger ist und zwar der Mangel an Begeisterung für das, was man so viel Energie reinsteckt.

00:50:42: Weil Burnout heisst es auf Deutsch ausbrennen hat also mit Feuer zu tun.

00:50:48: Und auf dem mentalen Ebene ist dafür Begeistung und Freude und Schöpferkraft, die aus diesem Haus entstehen.

00:50:56: Also könnte man auch sagen wir brennt aus weil man viel zu viel für etwas gibt sinnlos oder nicht erfüllend ist.

00:51:05: Oder einfach das falsch ist, so zu sagen und Burnout heisst der Wort auch genau da, dass man brennt aus, den Ofen geht aus und dann ist vorerst einfach mal viel oben.

00:51:18: Der Ablauf ist logischerweise der.

00:51:21: Zuerst kommt irgendwann ein Punkt wo man eine riesengroße Erschöpfung wahrnimmt Und dann braucht es irgendwann mal die Akzeptanz, dass das Leben jetzt eine Veränderung gebraucht.

00:51:33: Also als Anähe von dem was ist und sich nicht mehr gegenwähren oder nicht mehr können vielleicht auch.

00:51:40: Und als Nährleitz braucht es einfach einmal ein Pausen und zwar in der Regel eine lange Zeit zum wiederkommen zur Ruhe zu kommen.

00:51:48: Wir leben hier einen Wochenferie nicht mehr lang.

00:51:51: um sich endlich wieder einmal die lang aufgeschobenen Erholung zu können und die eigenen Energien wieder aufzuladen.

00:51:59: Weil das ist wie so ein Akku, wenn man einen Burnout hat.

00:52:01: Da habe ich immer das Bild von einem Akku wo einfach irgendwie zehn Grad gleichzeitig eingesteckt sind und alle haben Energie gesogen und jetzt ist er einfach leer!

00:52:11: Und dann braucht es einen Moment bis der wieder wenigstens mal im Viertel vollen ist.

00:52:18: Das mit den Energien-Aufladen passiert am besten in Kombination auch mit Persönlichkeitsentwicklung.

00:52:24: Also dass man einmal anschaut, was einen eigentlich innerlichen So-Stach antreibt?

00:52:31: Was einem die Energie raubt und überhaupt überhaupt am richtigen Platz im Leben ist?

00:52:37: Darum wird sich dieser Serie ja dann noch eine vierte Folge geben, bei der ich eben mit dem richtigen Raum im Leben befasse, weil es einfach mindere Beobachtungen Auf diesem ganz viel psychische Erkrankungen eigentlich auch so etwas passiert, dass wir uns insgeheim ein wenig von unserem Weg abkommen und unser Verlaufen haben.

00:52:57: Der Rüdigotal, den ich in meinem Bücher gestellt habe, nennt es Burnout passenderweise auch Seeleninfarkt.

00:53:05: Also die Seele zieht drei Leine verabschiedet sich weil sie merkt man sind total falsch und da geht's irgendwie nicht weiter.

00:53:15: Astrologisch gesehen würde das Burnout auch in der Sonne und dem Mond zugewiesen.

00:53:20: Da gibt es immer so gewisse Parallele zwischen diesen Themen.

00:53:22: Die Sonne symbolisiert die Strahlkraft, dass das Inneren Führer, was brennt oder bei den Burnouts nicht in seiner schönsten Form zum Ausdruck kommt.

00:53:35: Der Mond steht für unsere Bedürfnisse, auch für die weibliche Seite und damit für das Bedürfeing nach Ruhe, Erholung, Entspannung, auch zum inneren gesunden Balance bleiben.

00:53:48: Und diese Bedürfenisse können viele Burnout-Patienten viel zu wenig sich selbst erfüllen – gerade weil sie einen so entstrittenen Antrieb haben.

00:53:58: Das Balance finde ich allgemein gut aufhängig.

00:54:02: Mit der Energie, die einem beim Burnout abhanden kam, ist eigentlich auch eine einfache Milchbücher-Rechnung.

00:54:10: Also es muss gleich viel oder mehr eingehen als rausgehen, sonst kommen wir ins Minus.

00:54:15: Das sind wir wieder bei dem Akku!

00:54:17: Folglich ist auch der erste und wichtigste Schritt beim Burnout, dass man einfach mal die Belastungen reduziert.

00:54:23: Und gleichzeitig wieder mehr Generationen und Erholung ins Leben lässt, sodass man sein Bild irgendwann wieder schwarze Zahlen schreibt oder bei dem Bild vom Akku zu bleiben von vorher halt einmal einen Haufen Stecker, der sauget ausstecken kann und auch etwas machen, das sich den Akku aufladen kann.

00:54:42: Dann kommt man irgendwann wieder auf einem drühen Zweig.

00:54:45: Dann muss man sich vermutlich über kurz oder lang auch Gedanken machen, welche Ursachen zu chronischer Erschöpfung haben können führen.

00:54:53: Also wie für äussere Einflüsse allen Vorraten Arbeit gibt es?

00:54:59: Mal die Arbeitsmenge anschauen, die Arbeitszeit, das Maß an Verantwortung wo man dreht und die Frage stellen macht mir das was ich hier mache überhaupt Freude?

00:55:09: hat es einen Sinn?

00:55:12: Die inneren Einflüsse sind aber genau so wichtig, weil irgendwoher kommt der Stachinn an den Treib oder den Perfektionismus.

00:55:20: Also müsste ich einmal etwas am eigenen Leistungsanspruch arbeiten.

00:55:25: Wo ich vielleicht Lernen gesunde Grenzen ziehe und auch mal nein sagen.

00:55:29: Habe ich vielleicht Glaubenssätze wie Ich bin nur wertvoll wenn ich leiste?

00:55:34: Oder ich darf erst ausruben wenn alles erledigt ist Und dann dürfen wir natürlich auch Erholungs- und Entspannungstechniken lernen, also Meditation, Achtsamkeit mit dem eigenen Energiehaushalt.

00:55:49: Freizeit wieder viel mehr einbauen und geniessen – auch aufenthält in der Natur!

00:55:55: Und dann gerne auch den Körper mitnehmen, also mit regelmäßiger Bewegung sofern man mag, mit Körpertherapien usw.

00:56:03: Also mit jemandem, die ganz zeitlich arbeitet auf verschiedenen Ebenen, die an diesem Thema beteiligen sind, arbeiten.

00:56:13: Und zu guter Letzt ist man mit dem Burnout auch eingeladen sich einmal die richtig grossen Lebensfragen zu stellen.

00:56:19: Warum bin ich da?

00:56:21: Was ist mein Lebenssinn?

00:56:23: Wie möchte ich eigentlich leben und warum mache ich es nicht?

00:56:27: Was sind meine eigenen Aufgaben und was gehört gar nicht zu mir?

00:56:32: Spannenderweise – also ich kenne ein paar Menschen, die einen Burnout haben.

00:56:36: Die haben sich alle zusammen nach der langen Genesungsphase sehr markant verändert.

00:56:42: Sie haben vor allem beruflich einen grossen Richtungswechsel gemacht, zum Beispiel vom Managerposten oder von der leitenden Funktion abgewendet zu Gunsten von etwas, das ihnen viel mehr freut macht, aber meistens mit ... finanziell weniger abgeworfen hat.

00:57:01: Aber letztlich wird man durch so eine prägende Lebensphase mit einem krassen Erschöpfungszustand auch wieder daran erinnert, was im Leben wirklich zählt und das ist meistens nicht unbedingt Geld.

00:57:16: Burnout und chronische Erschöpfung auch ein sehr spannendes und vielfältiges Themenfeld, das wir jetzt aber verlassen und zu unserem nächsten Thema weiterziehen.

00:57:26: Nämlich zu den Suchterkrankungen.

00:57:28: Vor allem natürlich der Alkohol – aber es gibt ja noch viel mehr!

00:57:33: Ist ein Riesenthema einmal mehr?

00:57:36: Und ich glaube viele Menschen, die kein Drogen haben, nicht rauchen und einfach gelegentlich Alkohl trinken, denken sich sucht.

00:57:44: Ah, das betrifft mich nicht.

00:57:46: Aber es gibt eben noch so viele weitere Süchte, die fast jedem irgendwo mal begegnet oder wo jeden Mal hier treffen.

00:57:55: Sie sind halt einfach gesellschaftlich viel akzeptiert da.

00:57:59: Zum Beispiel haben sie sucht, süchtig waren nach Essen oder nach Süßen, nach Arbeit, nach Sport oder Shopping, nach Gaming... nach Glücksspiel und Sex, nach Fernsehen, Koffein oder auch einfach nach Aufmerksamkeit und Bestätigung.

00:58:19: Sucht hat viele Gesichter!

00:58:21: Der Aufbau unter Hintergrund ist aber meistens ein bisschen ähnlich und darum möchte ich in diesem Kapitel vor allem auf diese eingehen weil das bringt uns auch näher zu der Lösung.

00:58:32: Und da geht einmal eine Frage... Erinnerst du dich an die Zeit, in der du dein heutiges Seelen tröst?

00:58:39: Völlig egal ob es jetzt Alkohol, Zigis, Handy oder was auch immer ist.

00:58:44: Erinnerest du dir an diese Zeit, wo du das zum ersten Mal konsumiert hast?

00:58:50: Nimm mal den Alkohl!

00:58:51: Hier haben viele von uns ja relativ früh erlebt, wie locker, mutig und aufgeschlossen wir plötzlich werden, wenn wir etwas drunter haben.

00:59:03: Dass da die plötzliche Seite unserer Fasche kommt, wo man sonst als ehemalige, nicht so selbstbewusste Teenager vielleicht gerne von uns gehört hat – jedenfalls sicherlich in der Öffentlichkeit!

00:59:17: Oder gerade in meiner Generation hat man in der Oberstufe schon noch zu den Kuhlen gehört, wenn man geraucht hat.

00:59:24: Also mal angenommen, man hat sonst nie so dazugehört... ...zudem Kuhle!

00:59:29: Hat einem Zigaretten schon noch ein bisschen das Gefühl gegeben, da gehöre ich dazu?

00:59:34: Jetzt bin ich cool, jetzt bin ich mutig und vor allem richtig erwachsen.

00:59:40: Oder wie oft hast du schon Smartphone in einem Lift oder anderen Bushaltenstil gezückt, weil es dir unangenehm war, um diese Stille auszuhalten?

00:59:50: Oder du auch einfach keine Gespräche anfangen wolltest, weil das Mühe und die Schleuchte waren wärsch?

00:59:55: Streng noch fängt genau hier Zucht an.

00:59:59: Wir sagen doch bei Heroinsäuchtigen, dass der erste Schuss, das sie je im Leben hatten so unglaublich stark und schön und betörend ist, dass sie eigentlich ihr ganzes Leben lang versuchen hat wieder an dieses Gefühl von dem ersten Mal heran zu kommen.

01:00:19: Ich glaube, es läuft bei fast allen Suchtmitteln ähnlich.

01:00:22: Und für das gibt es sogar gute Erklärung aus der Neurologie.

01:00:26: Wir lösen uns hier und eigentlich unser Gesamtorganismus, weil ja, dass es uns gut geht und wir überleben.

01:00:34: Jetzt gibt's da etwas, was gemacht hat, dass ich mich in einer Situation, die vielleicht schwierig war oder ich mich unsicher gefühlt habe oder nicht so zugehörig die gemacht hat, dass ich mich dort ein besser gefühlt habe und zwar sofort.

01:00:49: Und zack hat sich das Nervensystem abgespeichert!

01:00:53: Man kann sich das hier nicht wie so einen neuen Fussweg vorstellen, der dann entsteht zwischen den Gefühlen A – also zum Beispiel Unsicherheit, Schaden, Versagen, so etwas – und Reaktion B. Also dann nehme ich diesen Wundermittel und geht es mir besser.

01:01:12: Und wie mit einem Fussweg ist es eben auch mit dieser Reaktionskette.

01:01:16: Also je öfter wir diesen Weg gehen und benutzen, desto breiter und besser ausgebaut wird er – und desto logischer wird es ja für uns ein Kian – dass man den Weg nennt, weil der mittlerweile zum Theaterströsschen ausgebaut wurde.

01:01:33: So entsteht eigentlich gemäß Neurologie eine Sucht.

01:01:39: Das Verrückt an der Sucht ist Es ist alles erstunken und erloggen.

01:01:43: Es ist ein Lüge, es stimmt nicht!

01:01:46: Das, was uns diese Substanz oder das Ding beim ersten Mal versprochen hat, kann sie langfristig nämlich nicht halten.

01:01:54: Da kennt jeder, der sich selbst schon mal gehasst hat, wenn man schon wieder zu viel getrunken hat, dass ich nicht mehr das Wuhu mit Alkohol fühle wie so leicht und beschwingte Gefühl, sondern als Kopfweh Übelkeit, Scham und Schuldgefühl am nächsten Tag.

01:02:12: Also einfach nur grausam!

01:02:15: Und das Schlimmste daran ist... Weil wir uns nachnehmen, wenn man ja wieder ein ganzes Päckchen geraucht oder drei Liter Bier trinken oder eine ganze Sache Gummischlangen vertilgt haben, dann fühlen wir uns ja meistens noch viel mehr als versagen und ganz mies und schuldig.

01:02:32: Und jetzt?

01:02:33: Jetzt brauchen wir erst recht ein Seelen Tröster.

01:02:36: Und so geratet man eben ziemlich schnell eine negative Spirale in, die sich über Jahre teilweise auch über ein ganzes Leben ziehen kann.

01:02:45: Mit meiner Erfahrung noch und ich habe Erfahrungen mit diversen Süchten im Leben können wir hier erst raus, wenn wir anehen können... dass wir auf eine Lüge-Ihrkeit sind.

01:02:57: Darum heisst es wahrscheinlich auch, dass es im Kopf oben muss stimmen.

01:03:01: Zum Beispiel wie es mit dem Rauchen aufhören.

01:03:03: Weil man muss bereit sein zu akzeptieren, dass man einen Fehler gemacht hat.

01:03:08: Dass man etwas Falsches glaubt und dass man auf ein Falle-Irkeit ist.

01:03:13: Man gehört ja immer wieder in Verbindung mit dem Wort Sucht.

01:03:17: Auch der Zusammenhang zu Sehnsucht oder mit Suchi.

01:03:22: Und ich finde auch das hat etwas.

01:03:24: Eigentlich sehen wir uns ja nach dem ursprünglichen Gefühl, das unser Suchtmittel einmal versprochen hat.

01:03:33: Oder man sucht noch etwas, um uns besser zu fühlen oder etwas umgangssprachlicher formuliert.

01:03:39: Wir sind es einfach leid, in diesem komplizierten schwierigen Leben abzumügen und scheisse zu fühlern.

01:03:46: Und wir wollen die Gopfentore nochmal irgendetwas machen damit es uns besser geht!

01:03:53: Meine Tipps sind vor allem zwei.

01:03:56: Erstmals musst du ernsthaft etwas verändern, weil es nur dann geht.

01:04:02: Solange einfach dein Umfeld, deinen Partner oder sonst ein paar Druck aufsetzt, kann das nur schitteren.

01:04:09: Also die Wurzeln der Sucht zu finden... Hier dabei auch der eigenen Selbstwert, Themen auf den Grund zu gehen oder wegzufinden mit dem Leben ohne diese Krücken und Hilfsmittel und Seelen klarzukommen.

01:04:24: Da geht es nur, wenn man als Mensch bereit ist ein Schritt zu machen.

01:04:28: also da steckt richtig viel Persönlichkeitsentwicklung dahinter.

01:04:33: Und der zweite Tipp!

01:04:34: Versucht zu beleuchten, was dir das Suchtmittel genau für ein Kick gibt.

01:04:40: Also welches Gefühl, das du öfters gerne hättest, dir diese Sucht vielleicht ermöglicht?

01:04:47: Ich habe hier ein paar Beispielen von ganz gängigen Sicht gemacht.

01:04:52: Das Rauchen hilft ja vielleicht dabei zum unangenehme Gefühl für einen Moment in Nebel zu heulen, damit du sie nicht mehr so deutlich musst wahrnehmen.

01:05:02: Vielleicht ist auch die Rauchpause deine einzige Erlaubnis zum Mal geschwind fünf Minuten Pause machen.

01:05:09: Oder es ist deine Ausrede, um dich mal kurz aus dem Trubel zurückzuziehen wenn dir alles etwas viel wird und voraus zu flüchten.

01:05:17: So einen typischen Ziegeglaubensatz im Hionn könnte darum sein.

01:05:21: ohne Zigaretten wird mir alles zu viel.

01:05:25: Beim Alkohol hast du vielleicht früher erlebt Wenn ich trinke, werde ich lockerer.

01:05:31: Meine Schüchternheit verschwindet.

01:05:34: Ich traue mich plötzlich zum Tanzen und über die Art zu sprechen oder mit zu zeigen.

01:05:39: Und dann fühle ich mich so richtig selbstbewusst und frei!

01:05:44: Und aus dem kann dann irgendwann die Überzeugung entstehen... Ohne Alkohol bin ich nicht selbstbewusst und nur mit Alkohl kann ich der Mensch sein, den ich eigentlich gerne wäre.

01:05:57: Mit Süßigkeiten verbinden wir meistens schon von klein auf die Rost, Belohnung und Geborgenheit.

01:06:04: Zum Beispiel das Glasse nachdem man aufs Knie gehalten ist.

01:06:08: Die Schokolade als Belohnungen zum Zferen oder der Schokoladkuchen vom Groschen.

01:06:14: Dazu kommt, dass Muttermilch schon etwas süßlich ist und uns süsses darum an die Wohlung wärme zurück erinnert, wo wir auch den Mutterbrust verspürt haben.

01:06:25: Aus dem Aussen könnte Überzeugung entstanden sein, nichts dröstet mich so wie Süßigkeiten.

01:06:33: Social Media hat vielleicht auch das Gefühl von Zweckörigkeit in einer Phase vermittelt, die sie alleine ausgeschlossen oder unsichtbar gefühlt haben.

01:06:44: Denn dort gab es ja dann diese virtuell Verbindung zu anderen Menschen und viele Ablenkungen rund um die Uhr.

01:06:52: Und Social Media ist ja designt, um unser Herz kurzfristig höher zu schlagen.

01:06:58: Ein Like?

01:06:59: Wow!

01:07:00: Ich werde sie sehen!

01:07:01: Eine

01:07:01: Nachricht?!

01:07:03: Oh, überdenkt an mich.

01:07:05: Endloses Scrolling?

01:07:07: Man kann wunderbar von seinen eigenen Gedanken und Problemen ablenken.

01:07:11: Da muss man ja süchtig werden.

01:07:13: Und hier kannst du irgendwann auch abspeichern... ich halte die Stille ohne das Handy nicht aus oder eben ohne Ablenkung.

01:07:23: Kiffen ist auch etwas ganz Typisches.

01:07:26: Ich hatte mal eine Phase, in der ich immer kiffer als Partner angezogen habe – die habe ich glücklich auf mich hinter mir.

01:07:33: Das hilft halt einfach vielen beim Abfahren.

01:07:37: Also da denkt man dann noch schnell einmal, ohne Joint kann ich nicht entspannen oder nur so komme ich nach dem Schaffen oben runter und kann dann irgendwann schlafen.

01:07:47: Hinter den Suchten nach Arbeit, Sport & Sex stecken ähnliche Sachen.

01:07:52: Vielleicht kommen wir genau dort, die Anerkennung über unser Gefühl, dass man attraktiv und gut in dem ist, was man macht.

01:08:01: Also kann durchaus ein grosses Selbstwertthema dahinterstehen und mit der Bestätigung, Dialobe, Leistung oder auch dem Gefühl begehrt zu werden, kann man das etwas aufpolieren – aber halt auch noch vorübergierend!

01:08:17: Und beim Glücksspiel und auch beim Game fehlt vielleicht den Reiz im Alltag, darum holt man sich der Kick- und Spannung- und Auserforderungen im Spiel.

01:08:27: Wie auch übermäßiges Fernsehen schauen oder streamen ist für mich eine Art Flucht vorm echten Leben, wo einem sonst zu hart, zu streng und zu wenig lustig ist.

01:08:39: Dort tauchte man dann lieber in so Skiewelten ab, ob sie jetzt im Casino bei dem Game in der Fantasie wählt oder im Film ist und dort fühlt man sich dann irgendwie besser aufgekommen.

01:08:52: Vielleicht hast du deinem einen oder anderen Punkt wieder erkennt, wenn jemand wirklich etwas an seinem Konsum verhalten will ändern, muss man dem Warum der Kinder auf den Grund gehen?

01:09:06: Letztlich geht die Rechnung nie auf weil Sucht ist ja eben... auf einer Lüge basiert.

01:09:11: Man wird immer viel mehr verlieren durch die Zucht, als man je hätte können draussen gewinnen.

01:09:17: Das darf man sich einfach bewusst machen.

01:09:19: und wenn man diesen Perspektivwechsel macht meistens auch wenn der Leidensdruck irgendwann wirklich zu gross ist dann schaut man eben gerne nicht mehr so das ganze als verzichten müssen an sondern eher als endlich bin ich frei von dem und darum muss es eben schon im Kopf stimmen.

01:09:40: So, auch Übersucht könnt ihr noch lang reden.

01:09:42: Aber ich möchte jetzt hier nicht mein persönlicher Rekord mit den längsten Folgen brechen und darum gehen wir weiter zum nächsten und zum letzten Thema zu Trauma- und Traumafolge.

01:09:54: Da habe ich ganz spannend gefunden.

01:09:55: das Wort Trauma stammt wieder aus dem griechischen und bedeutet wortwörtlich Wunde oder Verletzung?

01:10:02: Ein Trauma ist eine seelische Verletzung, die entsteht.

01:10:06: Wenn wir etwas erleben, das in diesem Moment so stark überfordert oder bedroht, dass unsere Möglichkeiten mit dem Umgang nicht mehr lang sind – also eine Situation, die so krass ist, dass man einfach nicht wissen würde wie sie handeln.

01:10:26: Wenn im Verlauf von unserem Leben eine Situation oder auch mehrere Situationen so überwältigend sind, dass wir es in diesem Moment schlichtweg nicht bewältigen können, schaltet unser Körper ein bisschen in Überlebensmodus.

01:10:39: Also erinnert uns unser Kieren und unser Nervensystem, weil in dem Moment einfach nur für unsere Sicherheit sorgen und schauen, dass man das sicher überlebt.

01:10:49: Und dann geht's!

01:10:51: Also kanns passieren... dass wir in dieser Situation einfach das machen, was uns irgendwie am Leben behaltet.

01:10:58: Also wir kämpfen, flüchten oder erstarren und dann gibt es auch noch Menschen die gehen so in den Ort abschalten oder die totale Distanz zum Geschehen.

01:11:10: Dann sagt man in der Fachsprache diese Soziation.

01:11:14: Einfach sich emotional nicht mehr berühren lassen als Selbstschutz.

01:11:19: Alles das ist in einer Extremsituation Wichtig geht in diesem Moment, als darüber nachzudenken was genau passiert und warum.

01:11:28: Und sowieso erlebt die alles in Ruhe zu vertauen.

01:11:33: So kommt es eben, dass eine sautige traumatische Erfahrung gewissermaßen unverarbeitet zurückbleibt irgendwo hinten links oder oben in unserem Hinderstübchen oder auch im Körper auf Dachumino.

01:11:47: Später können bestimmte Situationen auch Gerüche oder Grüschen, Berührungen oder Erinnerungen einfach das Alarmsystem wie der Knopfdruck aktivieren obwohl ja die Gefahr von diesem Moment schon lange vorbei ist.

01:12:04: aber die Situation ist irgendwo noch wie gespeichert.

01:12:08: Ich habe einmal eins zu eins mega eindrücklich erlebt und zwar habe ich mit meinem Mann mal eine Zeit lang ins LA in einem Haushalt gelebt wo auch ein Vietnam-Veteran also ein Mann im Vietnamkrieg bei Marine's Dientet gelebt hat.

01:12:25: Er hatte zwar mega, mega starke Medikamente und war total ruhigstellt.

01:12:30: Er war auch so vom Verhalten her wie ein Kleinkind.

01:12:35: Da hätte man wahrscheinlich müssen, weil ich glaube er machte ganz schlimm oder erlebte in diesem Krieg.

01:12:41: Und in dem Haushalt ist immer der Fernsehen gelaufen.

01:12:45: Irgendwann ist relativ überraschend irgendetwas gekommen.

01:12:51: Böllerin und Donnerin hat vielleicht ein eigenes Filmvorschau von einem Kriegfilm, weiss es nicht.

01:12:57: Auf jeden Fall war das der Trigok, wo das Trauma von dem Mann sofort ausgelöst hat und er ist komplett durchgetragen.

01:13:06: Also seine Partnerin hat ihn mit aller Kraft versucht zu beruhigen und ihm sofort wieder Tabletten gegeben und so.

01:13:13: Das ist jetzt vielleicht gerade ein krasses Beispiel aber In dieser Form passiert auch bei Situationen z.B.

01:13:20: aus der Kindheit, also den Körperspeicher zu zusammenhängen, teilweise auf Arten, die man selber gerne darauf kommen würde.

01:13:28: Ich habe zum Beispiel bei meiner Freundin Yasmin von Yasmin Inspiriert durfte MKT lernen – also die Meridian-Klopftechnik, die sie entwickelt hat.

01:13:39: Und da habe ich gelernt, dass z.B.

01:13:41: auch Allergien auf so dramatische Situationen zurückzuführen können.

01:13:48: Es kann zum Beispiel passieren, dass ein Kind mit Hasselnüssen in der Kuchen, die den jetzigen Vater komplett ausrastet und einen mega schlimmen Streit eskaliert später als Erwachsener oder Erwachsene auf Nüsse oder Haselnüsse im Spezifischen allergisch ist, weil der Körper den Gefühl dieser Angst und Hilflosigkeit und vielleicht auch von diesem ausgelieferten Zieh des kleinen Kindes an dem Tisch zum damaligen Zeitpunkt mit diesen Nüssen in die Küche verknüpft hat.

01:14:24: Also so könnte die Trauma-Folge mega komplex sein und das macht es auch für Betroffene unglaublich unangenehm, unberechenbar und schwierig.

01:14:36: Weil wenn ich diese Triga nicht alle kenne, bin ich ja dem Ganzen irgendwo ausgeriefert.

01:14:42: Es passiert etwas völlig Zusammenhangsloses quasi oder auch etwas harmloses wie bei einer Panikattacken Irgendes Geräusch oder ein Geruch, auch einen E-Driff auf einem Mensch mit einer ganz bestimmten Art Auftritt.

01:14:58: Und mein Nervus ist dem Fahrt voll ue, wie bei diesem Amerikaner.

01:15:04: Was einfach mega gut kann helfen, ist wenn man die gezielte Techniken und Therapien ausschafft... um wieder eine Distanz inzubringen zwischen dem, wo sie ist und zwischen dem was jetzt ist.

01:15:18: Und da wieder viel besser lernen zu unterscheiden.

01:15:22: Weil ich glaube die Distanz fehlt betroffen dann häufig wenn das Vergangen im Heute-Urkund und dann so mega präsent ist.

01:15:31: Also gerade auch wenn es in der Kindheit passiert ist, kann die bewusst Bearbeitung vom inneren Kind sehr gut helfen zum diese Distanz herstellen dass man auch betrachten kann, das ist wieder der Anteil von mehr und aber gleichzeitig auch den verängstigenden Anteil.

01:15:47: Vielleicht eben vom kleinen Mädchen, der am Kuchen essen ist und dann tickt der Vater aus zu dem ... Der Anteil lebt ja in uns weiter.

01:15:56: Und wenn wir ihm hier und heute quasi wieder Halt- und Sicherheit geben können und sagen lasse ich bei dir, es ist alles gut!

01:16:03: Wir sind jetzt nicht mehr in dieser Situation.

01:16:05: Es hat sich alles geändert und heute sind wir in Sicherheit Dann hilft das, dann ist es sehr heilsam.

01:16:13: Dann glaube ich auch vielleicht die Stanzlerne zwischen dem Auslöser oder dem Trigo und der Reaktion drauf.

01:16:20: Also da gibt's auch Techniken wo man einfach lernen kann okay nicht gerade abgehen sondern... Ich weiss jetzt wäre ich soweit aber dort noch wie etwas zwischendurch einschalten dass man sich selber wieder schnell regulieren kann natürlich auch sehr förderlich wirken Und auch diese Gefühle einmal zu entfühlen, durchzufühlen.

01:16:42: Also die Wunden, die ihr Trauma heisst anzunehmen statt permanent versuchen davon wegzulaufen auch wenn da und ich habe vollstes Mitgefühl aber wenn da wahrscheinlich unglaublich schmerzhaft und schwer sein kann.

01:16:59: Aber ich glaube, wenn wir noch den Vorteil, wenn man es aus der Welt schaffen könnte oder diese Macht und diesen Schrecken etwas nähen Sie überwiegt über so viele Jahre raus und es gibt so viel mehr Lebensqualität, dass sie sich einfach mega lohnt.

01:17:17: Und wenn ich da noch mega spannend finde, weil ich auch immer Sachen lieben zu uns ganzheitlich betrachten, ist ja hier wieder die Brücke zum Körper schlau.

01:17:26: Weil ich glaube gerade Traumatao und dramatische Erlebnisse speichern sich oft auch im Körper ab oder setzen sich fest.

01:17:34: Und weil Betroffene diese Angst um den Schmerz ... Häufig immer an der gleichen Stelle spürt, kann man vielleicht auch über den Körper an dieser Stelle arbeiten.

01:17:44: Da habe ich schon so wundersame Erfahrungen miterlebt, wie sich so aufgestellte Emotionen am Körper lösen und endlich abflüssen können.

01:17:57: Dass man das Gefühl hat, jetzt ist einmal der grossen Klotz der Brust weg oder ... Wie man den Körper mit so gezielten Anker setzen kann, wie man damit Sicherheit vermitteln kann, die wir auch selber wieder abrufen können.

01:18:13: Wenn dann mal eine Situation oder ein Gefühl herunterkommt.

01:18:16: Oder etwas undefiniere Basis, das man in Zusammenhang bringt.

01:18:21: Wie man auch mit dem Atem arbeiten kann zum Nervensystem in einer solchen Situation wieder beruhigen kann.

01:18:27: Es gibt so viel... Einfach.

01:18:31: meiner Ansicht nach gehört einfach immer alles zusammen.

01:18:34: Der Körper, die Psyche und das Bewusstsein – also unsere Feinstofflich-Komponenten – und all das beeinflusst sich gegenseitig.

01:18:43: Und was auf der einen Ebene passiert, hat auch ein Einfluss auf die anderen beiden Ebenen umgekehrt.

01:18:52: So möchte ich gerne die Themen anschauen, weil ich das Gefühl habe, dass wir am Allerweitsten kommen können.

01:18:59: Das waren meine Impulse zu fünf sehr vielschichtigen psychischen Themen und ich hoffe mega fest, dass wir mit diesen Perspektiven ein bisschen zeigen können wie vielseitig unsere Mental- und Emotionalgesundheit eben ist.

01:19:16: Und vielleicht hast du dich auch an der einen oder anderen Stelle selber etwas erkennt?

01:19:20: Oder einen Zusammenhang neu verstanden oder ein Gedanke mitgenommen, das noch ein wenig bei deiner Witterschaffung darf?

01:19:28: Weil auch hier gilt für mich, also wir sind so viel mehr als einfach irgendeine Diagnose oder eine Symptome.

01:19:35: Es lohnt sich zu genauer analugen und sich fragen, wer möchte mir vielleicht mein Innenleben zeigen?

01:19:41: Und was kann ich selber dazu beitragen, dass es mir bald wieder besser geht?

01:19:46: Ich glaube, es gibt immer einen Weg zum Situation verbessern!

01:19:50: Falls du beim Mitlassen gemerkt hast, dass es bei dir auch ein oder andere Thema gibt, das du gerne genau schauen möchtest.

01:19:59: Meine Praxis-Dürste steht dir von Herzen gerne offen!

01:20:03: Wenn du das Gefühl hast, meine ganze Zeit abends etwas für dich zu sein könnt, findest du alle Infos und Möglichkeit zur Terminbuchung auf meiner Website www.mariposa.com oder auch unter dem Link und der Halt dieser Folge.

01:20:19: Und wenn du unsicher bist, ob du mit deinem Thema richtig bei mehr oder wenn du auch nicht in meiner Region wohnst und dich gerne Unterstützung hättest, darfst du dich natürlich ganz unverbindlich bei mir melden!

01:20:33: In der nächsten und gleichzeitig letzten Folge dieser Serie widmen wir uns dann noch den dritten Komponenten, die für mich die ganze Zeitliche Gesundheit erst wirklich abrundet.

01:20:43: Nämlich unseren Bewusstsein, der Seelen-Ebenein oder wie auch immer du das für dich möchtest benennen.

01:20:50: Es geht um Lebenssinn, um Lebenszweck, um unsere Talente und Aufgaben – und natürlich um diese ganz grosse Frage, warum sind wir eigentlich hier?

01:21:01: Du darfst also gespannt sein.

01:21:03: Ich freue mich sehr auf die letzte gemeinsame Folge dieser Serie und wünsche dir bis dann eine ganz gute Zeit und einen schönen Start in Herbst!

01:21:11: Tschüss!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.